
Velbert. Mit einem klangstarken Ausblick in das noch junge Jahr 2026 lädt das Langenberg Festival am Freitag, 23. Januar, zu einer “Wintersession” ein. Unter dem programmatischen Titel “Dawn is breaking” verwandelt sich die Alte Kirche in Langenberg in eine Bühne für Virtuosität und musikalische Entdeckungen. Der Abend beginnt um 19 Uhr, wobei der Eintritt auf Spendenbasis erfolgt.
Der Deutsche Musikrat hat das Akkordeon zum Instrument des Jahres 2026 gekürt. Passend dazu rückt das Festival das facettenreiche Tasteninstrument ins Zentrum des Geschehens. Mit dem Ausnahmemusiker Pavel Efremov am Akkordeon konnte ein Solist gewonnen werden, der die enorme Bandbreite seines Instruments zwischen barocker Klarheit und leidenschaftlicher Moderne beherrscht. Gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Nina Reddig an der Violine und dem Nachwuchstalent Anatholy Moseler, einem Stipendiaten der Festival Akademie, entsteht ein Trio, das Genregrenzen mühelos überschreitet.
Das Programm verspricht eine Reise durch die Epochen und beginnt mit barocker Tiefe in Johann Sebastian Bachs “Allemande” sowie der monumentalen “Chaconne” in der Bearbeitung von Busoni. Es folgen leidenschaftliche Rhythmen aus Astor Piazzollas “Histoire du Tango” sowie die feurigen ungarischen Tänze von Johannes Brahms. Moderne Akzente setzen Werke von Dmitri Schostakowitsch und das titelgebende Stück “The dawn is breaking” in der Bearbeitung von Martynas Levickis.

