Die TBV haben die Beete an den Bäumen in der Velberter Oberstadt verschönert. Innenstadtmanagerin Silke de Roode, Stefan Wolf (TBV) und Rolf Kuhs vom Verein
Die TBV haben die Beete an den Bäumen in der Velberter Oberstadt verschönert. Innenstadtmanagerin Silke de Roode, Stefan Wolf (TBV) und Rolf Kuhs vom Verein "Die Oberstadt" an einer der frisch bepflanzten Baumscheiben. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Die Technischen Betriebe (TBV) haben sich den sogenannten Baumbeeten im oberen Teil der Fußgängerzone angenommen und diese neu bepflanzt und hergerichtet. Die Anregung für die Verschönerungsaktion kam vom neu gegründeten Verein „Die Oberstadt“.

„Die Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister im Quartier Oberstadt haben sich zu einer aktiven Gruppe formiert“, weiß Silke de Roode vom Innenstadtmanagement Velbert-Mitte zu berichten. Diese Gruppe hat sich zum Verein „Die Oberstadt“  zusammengeschlossen und ein erstes Projekt angeschoben, das teilweise auch schon umgesetzt ist. Die Baumscheiben entlang der Friedrichstraße zwischen Grünstraße und Südstraße sollten attraktiver werden.

Ein gemeinsamer Ortstermin mit den Vereinsvertretern Ulrich Schallowetz und Rolf Kuhs, dem Innenstadtmanagement, den TBV sowie Cathrin Minor vom Planungsamt hat Mitte Juli stattgefunden. „Die Bepflanzung der Baumscheiben war zum Teil in keinem guten Zustand mehr“, wusste Schallowetz dabei zu berichten. Von seinem Laden aus beobachte er häufig, wie Hunde ihre Geschäfte dort verrichten, Fußgänger die Ecken der Baumbeete als Abkürzung nutzen und sich Abfälle im Grün sammeln. Im Dialog mit Fabian Noeckel von den TBV, Sachgebietsleiter für die Grünflächenunterhaltung, wurde eine Lösung gefunden: „Wir werden die kahl getretenen Stellen mit höheren Bodendeckern neu bepflanzen“, erläuterte der Experte. So werden die Flächen für Hunde unattraktiv und die geschlossene Decke verführt nicht mehr zum Drüberlaufen.

Die beiden Baumbeete am Beginn des Quartiers Oberstadt auf Höhe der Grünstraße erhielten zudem eine neue Bepflanzung. „Wir haben das Efeu entfernt und hier eine blühende Bepflanzung gesetzt“, so Noeckel. Das gefiel auch den Mitgliedern des Vereins: „Das ist ein schönes Entrée in unser Quartier“, freute sich Schallowetz. Das Innenstadtmanagement ist ebenfalls zufrieden: „Im Dialog miteinander lassen sich häufig schnelle und unbürokratische Lösungen finden“, weiß de Roode, die sich als Kommunikatorin zwischen den Parteien versteht.

Die beiden Baumbeete am Eingang des Quartiers waren bereits eine Woche nach dem Ortstermin mit blühenden Eisbegonien versehen. „Die Herrichtung der weiteren Baumbeete erfolgte nun nach und nach“, berichtet Noeckel. Aufgrund von Lieferengpässen konnten die Pflanzen erst kürzlich bestellt werden. „Die weiteren Pflanzungen erfolgten in der ersten Septemberwoche“, berichtet er.