Velbert. Die diesjährige Schlesische Kolende-Feier der Landsmannschaft Schlesien findet am Sonntag, 25. Januar, ab 16 Uhr in der BdV-Geschäftsstelle, Am Buschberg 13, statt.
Der Kolende-Feier wird erneut Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus und Michael, Stefan Mergler, vorstehen. Nach der Feier werden typisch schlesische Wurstspezialitäten als Klein-Imbiss angeboten.
Für Kinder und Erwachsene gibt es bei schönem Wetter ein Kolendefeuer mit Winter-Grillwürstchen. Wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, bereiten die Väter die Winter-Grillwürstchen vor.
Was Kolende bedeutet
Die Kolende gehört vor allem in Oberschlesien zu den alten und schönen Bräuchen in der Nachweihnachtszeit und geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Kolende, in der katholischen Kirche auch der Neujahrstag, leitet sich aus dem lateinischen Calendae ab, ursprünglich eine Bezeichnung für den ersten Tag des Monats und später für den ersten Januartag. Die Kolende-Feier wird nach dem alten katholischen Kirchenjahrkalender bis zum 2. Februar (Maria Lichtmess) begangen.
Die Bewohner werden vom Priester mit dem Gruß “Friede sei in diesem Haus” nach dem alten Breslauer Rituale begrüßt. Mit einer geweihten Kreide schreibt der Küster oder der Organist auf die Tür die Buchstaben “C + M + B” = “Christus Mansionem Benedicat”, also Christus segne dieses Haus, gefolgt von der jeweiligen Jahreszahl.
Die erste Kolende-Feier in Velbert fand 2022 statt.


