Rainer Hübinger Foto: SPD
Der Velberter SPD-Fraktionsvorsitzende Rainer Hübinger. Foto: SPD

Velbert. Im Vorfeld der am 13. September 2020 anstehenden Kommunalwahlen haben die Mitglieder der Velberter SPD die Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten und die Wahl der Kandidaten für den Stadtrat durchgeführt.

Unter den Sozialdemokraten herrsche Einigkeit, stellte Versammlungsleiter Reiner König im Hinblick auf die Nominierungen der 25 Kandidaten für den Stadtrat fest: „Die meisten Kandidaten haben deutlich mehr als 50 Stimmen. Partei- und Fraktionsvorsitzender Rainer Hübinger erhielt von den 59 stimmberichtigten Mitgliedern 52 Ja-Stimmen zu Gunsten seiner Kandidatur als Bürgermeister.

In seiner Bewerbungsrede für die Kandidatur zeigt Hübinger „klare Kante für die Sozialdemokratie sowie eine sozialverträgliche Klimawende.“ Die SPD müsse sich endlich wieder Mitte links positionieren und die Menschen abholen, so der bekennende „Groko“-Gegner.

Ein Punkt ist dem Gymnasiallehrer und Familienvater besonders wichtig: das ist die Bildungspolitik. „Wenn man Velberter Eltern zuhört, weiß man, dass wir mehr Kindergärten bauen müssen, Schulen weiter sanieren und vor allem für die digitale Zukunft fit machen müssen.“

Einen weiteren wichtigen Punkt sieht der Fraktionsvorsitzende im Vorantreiben einer Verkehrswende in Niederberg. Zuletzt wurde seitens der SPD der Haushalt mit zusätzlichen Mitteln für den ÖPNV ergänzt und im Rat ein Antrag zur Schaffung eines Bahnanschlusses für Velbert-Mitte und Tönisheide sowie die umliegenden Städte Wülfrath und Heiligenhaus eingebracht.