Velbert. Schon am 1. März ist das neue Tönisheider Presbyterium von der Kirchengemeinde gewählt worden. Bevor die offizielle Vereidigung stattfinden konnte, kam die Corona-Krise. Damit die neue Kirchenleitung mit ihrer Arbeit beginnen konnte, wurde die Gewählten erstmals „virtuell“ in ihre Ämter eingeführt.

Am 1. März wurde das neue Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Tönisheide gewählt. Die Gemeindeglieder haben dazu ihre Stimme in einer Gemeindeversammlung abgegeben. „Nur, bis wann sollen sie auf die Einführung der Gewählten warten? Niemand weiß, wie lange noch die Gottesdienste aufgrund der Coronakrise ausfallen werden“, schildert Presbyteriumsvorsitzender Hans-Georg Berenwinkel die Situation.

Die Kirchenleitung der Ev. Kirche im Rheinland und der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Niederberg hätten die bürokratischen Hürden weggeräumt, sodass alle Gewählten diesmal auch „virtuell“ in ihre Ämter eingeführt werden konnten, so Berenwinkel.

Martina Müller und Marcel Petersen als Newcomer des Leitungsteams haben demnach ihr Gelübde schriftlich abgelegt. Die Wiedergewählten Hans-Georg Berenwinkel, Hartmut Haustein, Gudrun Joest, Bettina Kretzer, Katja Schwätzler, Frank Seiler und Dorothea Wagner seien daran erinnert worden.

Pfarrer Wolfhard Günther versichert: „Die offizielle Segenshandlung wird nachgeholt, wenn sich die Türe der Tönisheider Kirche wieder zum Gottesdienst öffnen kann.“