Die Feuerwehr hat das Haus an der Rudolfstraße vorsorglich evakuiert. Foto: Feuerwehr
Die Feuerwehr hat das Haus an der Rudolfstraße vorsorglich evakuiert. Foto: Feuerwehr

Velbert. Eine 33-jährige Velberterin ist heute Mittag wegen Atembeschwerden notärztlich behandelt und ins Krankenhaus gebracht worden. Ursache waren laut Feuerwehr Putzmittel, die beim Zusammenschütten miteinander reagiert hatten.

Um 11.44 Uhr sind die Helfer zu einem Mehrfamilienhaus an der Rudolfstraße in Velbert alarmiert worden. Dort fanden sie die 33-Jährige über Atemnot klagend im Treppenraum vor. Zugleich stellten die Retter einen unangenehmen Geruch fest. Sie leiteten daher vorsichtshalber die Evakuierung des Gebäudes ein und forderten einen Löschzug der Feuerwehr nach.

Als die Feuerwehr eintraf war das Haus bereits geräumt. In der Wohnung, in der die Frau noch vor Verlassen alle Fenster geöffnet hatte, fand ein unter Atemschutz vorgehender Trupp mehrere Putzmittel und einen Eimer vor. In diesem befand sich anscheinend eine Mischung der Reinigungssubstanzen, die offensichtlich miteinander reagiert und dadurch eine Gasentwicklung verursacht hatten, die die Atembeschwerden der Velberterin ausgelöst hatten.

Um den Weg durch den Treppenraum zu vermeiden, ließen die Einsatzkräfte den Eimer mit einem Seil vom Balkon im ersten Obergeschoss ab. Nachdem die Reaktion kurz darauf abgeklungen war, konnte der Inhalt entsorgt werden. Außerdem wurde die Wohnung mit einem Drucklüfter belüftet. Einsatzende für die Feuerwehr war um 13.19 Uhr.