Die Wallfahrer-Gruppe aus Velbert bei ihrer ANkunft in Santiago de Compostela. Foto: privat
Die Wallfahrer-Gruppe aus Velbert bei ihrer Ankunft in Santiago de Compostela. Foto: privat

Velbert. Vom 10. bis 19. Juni wanderten zehn Velberter unter Leitung von Pastoralreferent Gisbert Punsmann von der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Paulus auf dem Jakobsweg.

Rund 140 Kilometer legte die Gruppe zu Fuß zurück, vom portugiesischen Rubiaes nach Santiago de Compostela zum Grab des Apostels Jakobus.

„Zwar waren die Temperaturen von häufig bis zu 35 Grad mit dem einen oder anderen Anstieg nicht immer einfach zu bewältigen. Auf der anderen Seite entschädigten wunderbare Landschaften und tolle Begegnungen“, schildert Punsmann die Erlebnisse. Man traf unterwegs sogar Bekannte aus Velbert, die sich eigenständig auf den Weg gemacht hatten. „Welch eine Überraschung!“, freut sich Punsmann über Gleichgesinnte aus der Heimat.

Höhepunkt war die Ankunft in Santiago mit der Pilgermesse am Abend, in der auch der „Botafumeiro“, ein 54 Kilo schwerer Weihrauchkessel, der an einem 66 Meter langen Seil von acht Männern bedient wird, bis unter die Kirchendecke geschwungen wurde.

Nach der Messfeier besuchte die Velberter Gruppe das Grab des Apostels Jakobus, das Jahr für Jahr viele Tausend Pilger zum Ziel haben.

„Die Zeit in Santiago war wesentlich geprägt von der ausgelassenen Stimmung und Freude in der ganzen Stadt mit hervorragenden Musikdarbietungen an jeder Ecke und Pilgern aus der ganzen Welt“, berichtet Gisbert Punsmann. Zwei Tagen hängte die Gruppe noch in Porto an ihre Fußwallfahrt dran, bevor die gemeinsame Zeit ausklang.