
Velbert. Mit dem Einzug des Frühlings hat Velbert ein neues, besonderes Angebot für mobilitätseingeschränkte Menschen: Die erste Rikscha der Stadt ist in Betrieb genommen worden.
Das innovative Projekt wurde von der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Paulus in Kooperation mit der ADFC-Ortsgruppe Velbert ins Leben gerufen. Es ermöglicht Hospizgästen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ihre gewohnte Umgebung wieder zu erkunden oder einfach einmal herauszukommen.
Die Rikscha wird regelmäßig für Fahrten zum Hospiz Velbert und zu Senioreneinrichtungen in der Innenstadt eingesetzt. Die Fahrten dauern bis zu einer Stunde und führen unter anderem in die Innenstadt, auf den Panorama-Radweg oder zur Lieblingseisdiele der Fahrgäste.
Bereits zum Ende des vergangenen Jahres fanden erste Fahrten statt, die bei den Teilnehmern sehr gut ankamen. Die ehrenamtlichen Fahrer, die ohnehin regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind, verbinden so ihre Leidenschaft mit einem sozialen Dienst.