Wülfrath. Die Wülfrather SPD protestiert gegen die vorgeschlagene Erhöhung der Gebühren im Offenen Ganztag an Wülfrather Grundschulen.
Für die erste Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport schlage Bürgermeister Schorn eine Änderung der Satzung des Offenen Ganztags an den Wülfrather Grundschulen vor. “Der Vorschlag der Verwaltung ist folgenschwer”, heißt es in einer Mitteilung der SPD.
Die Stadtveraltung plane mit ener Erhöhung der Gebühren von zum Teil mehr als zehn Prozent. “Eltern mit einem Jahreseinkommen zwischen 35.000 und 50.000 Euro sollen künftig 105 Euro statt bisher 95 Euro im Monat zahlen”, schreibt die SPD. “Das entspricht einer Erhöhung von rund 10,5 Prozent.”
„Dieser Vorschlag der Verwaltung ist ein Schlag ins Gesicht aller Wülfrather Eltern“, befindet SPD-Fraktionsvorsitzender Niels Sperling. „Die geplanten Erhöhungen sind nicht zu leisten. Wir können nicht noch mehr von den Eltern fordern. Was der Bürgermeister hier vor hat, ist das völlig falsche Signal!“ Für die Sitzung des Fachausschusses kündigen die Sozialdemokraten ihre Ablehnung dieses Vorschlags an.
„Eine Erhöhung auf dem Rücken der vielen berufstätigen Eltern ist mit uns nicht zu machen. Während beispielsweise das Kindergeld zum 1. Januar dieses Jahres um nicht einmal zwei Prozent erhöht wurde, soll hier seitens der Stadt kräftig in die Tasche der Eltern gegriffen werden“, kritisiert Partei- und Fraktionschef Sperling.


