Das Team der Stadtführungen in Wülfrath: Hans-Peter Knof, Christa Hoffmann und Manfred Weidenbruch. Foto: Kling

Wülfrath. Hans-Peter Knof eröffnet die Stadtführungssaison am 25. April. Die Stadtverwaltung lädt dazu ein:


Es gibt Städte, die man kennt – und solche, die man zu kennen glaubt. Wülfrath gehört, wie sich am Samstag, 25. April, einmal mehr zeigen dürfte, entschieden zur zweiten Kategorie. Denn wenn Hans-Peter Knof das Wort ergreift, verwandeln sich vertraute Wege in erzählende Pfade und scheinbar stille Plätze in Bühnen lebendiger Geschichte.

Pünktlich um 12 Uhr beginnt die erste Stadtführung des Jahres – traditionsgemäß am Standbild „Wolf und Hirte“ vor der Kreissparkasse an der Ecke Goethestraße/Am Diek. Dort spürbar ist eine Mischung aus Bedeutung, Symbolik und – mit ein wenig Fantasie – vielleicht auch aus einem leisen Augenzwinkern der Vergangenheit.

Was folgt, ist kein bloßer Spaziergang, sondern ein etwa einstündiges Flanieren durch Zeit und Raum: durch Straßen, die mehr gesehen haben als so mancher Reiseführer zu berichten weiß, durch Plätze, auf denen Geschichte nicht ruht, sondern fortlebt. Knof versteht es, Fakten mit feinsinnigem Humor zu verweben, Anekdoten pointiert zu platzieren und selbst unscheinbaren Winkeln eine Stimme zu verleihen.

Die Teilnahme gestaltet sich angenehm unkompliziert: Erwachsene entrichten einen Beitrag von fünf Euro, Kinder hingegen sind kostenfrei eingeladen – ein familienfreundliches Angebot. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ob alteingesessen oder neu hinzugezogen, ob geschichtsbegeistert oder schlicht spazierfreudig – diese Führung ist eine Einladung, Wülfrath mit anderen Augen zu sehen. Und wer weiß: Vielleicht entdeckt man dabei nicht nur die Stadt neu, sondern auch die eigene Freude am Zuhören, Staunen und Schmunzeln.

Denn am Ende bleibt die Erkenntnis: Geschichte ist kein fernes Echo – sie wartet nur darauf, erzählt zu werden. Und am 25. April übernimmt das mit Hans-Peter Knof jemand, der genau das kann.