Die Polizei fahndet erneut nach dem Tatverdächtigen - mit Hilfe von Plakaten.
Die Polizei fahndet erneut nach dem Tatverdächtigen - mit Hilfe von Plakaten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Köln (dpa/lnw) – 30 Jahre nach einem Mordfall in Köln-Kalk fahndet die Polizei mit neuen Ermittlungsansätzen und einem Fahndungsplakat nach dem Täter oder den Tätern. Im Jahr 1996 sei ein damals 31-jähriger Besitzer eines Kiosks und eines Sonnenstudios mit Messerstichen in den Oberkörper getötet und die Leiche mit Benzin übergossen und angezündet worden, wie die Polizei heute mitteilte.


«Bis heute sind die Hintergründe der Tat unklar. Der oder die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden», so die Polizei. Der Cold Case wird nun neu aufgerollt, da die neue Leiterin der Abteilung «Cold Cases», Kriminalhauptkommissarin Melanie Düppen, mit ihrem Team das damalige Spurenbild erneut ausgewertet und neue Ermittlungsansätze gewonnen hat.

«Durch die Veröffentlichung der Fahndungsplakate erhoffen sich die Ermittler nun darüberhinausgehende Hinweise aus der Bevölkerung», hieß es seitens der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft bietet für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro.

  • Das Fahndungsplakat ist unter folgendem Link abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/208103
  • Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.