Eine Fledermaus jagt im Tiefflug ihre Beute. Foto: NABU/Dietmar Nill

Velbert. In diesem Jahr finden zwei Fledermausführungen am Schloss Hardenberg statt. Die Termine sind am Freitag und am Samstag, 21 und 22. August. Treffpunkt ist jeweils im Hof der Vorburg um 20:15 Uhr. Die Führungen enden gegen 22 Uhr.


Bei einbrechender Dämmerung flattern abends Fledermäuse über Vorburg, das Herrenhaus und den Schlossteich. Um sich in der Dunkelheit zu orientieren, stoßen die Microchiroptera (griechisch für „kleine Handflügler) hohe Ultraschalllaute aus. Das zurückgeworfene Echo erlaubt es diesen Säugetieren, selbst millimetergroße fliegende Insekten zu orten, um sie zu fressen.

Wir Menschen hören die hohen Orientierungslaute nicht. Mit Hilfe eines kleinen elektronischen Geräts, einem Bat-Detector, können wir die Frequenz der Töne aber in niedrigere Bereiche transformieren und so für uns wahrnehmbar machen.

Die verschiedenen Fledermausarten lassen sich an ihren Stimmen unterscheiden. Von den zwei Dutzend in Deutschland nachgewiesenen Arten kommen zwei am Schloss Hardenberg vor. Im Schein einer starken Taschenlampe ist zu beobachten, wie die Wasserfledermäuse knapp über der Teichfläche fliegenden Insekten jagen.

„Das Interesse an der Fledermausführung war vergangenes Jahr so groß, dass wir uns entschlossen haben, diesmal zwei Termine anzubieten“, sagt Armin Doll vom Schlossförderverein, der die Veranstaltungen gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein und dem NABU-Velbert anbietet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um Anmeldung per E-Mail an info@schloss-hardenberg.de oder telefonisch Neviges (0 20 53) – 71 71 gebeten. Dabei sind der Name, die Personenanzahl und der Terminwunsch anzugeben. Je Teilnehmer wird um eine Spende von 3 Euro für den NABU-Velbert gebeten. Der Termin ist gut für Kinder geeignet.