
Velbert. In allen drei Stadtbezirken sind insgesamt sechs neue Sitzbänke aufgestellt worden. Die neuen Sitzmöbel sind zugleich ein Stück Velberter Stadtgeschichte: „Velbert – unsere Heimat“ steht auf der Rückenlehne – damit soll dem 50-jährigen Stadtjubiläum ein bleibendes Denkmal im öffentlichen Raum gesetzt werden.
Historischer Bezugspunkt ist das Jahr 1975, als Velbert, Neviges und Langenberg im Zuge der kommunalen Gebietsreform zur heutigen Stadt Velbert zusammengeführt wurden. Die Inschrift und das Jubiläumslogo machen die neuen Sitzgelegenheiten sozusagen zu einem Stück Stadtgeschichte zum Platznehmen. Zugleich kommt die Stadt damit einem vielfachen Wunsch gerade aus den älteren Schichten der Stadtbevölkerung nach, wie Bürgermeister Dirk Lukrafka betont: „Bänke, insbesondere solche mit Rückenlehne, sind gefragt“, so Lukrafka.
Angeschafft und installiert wurden die Bänke mithilfe der Sparkassenstiftung, des Velberter Verschönerungsvereins und den Technischen Betrieben. Insgesamt hat die Stiftung 15.000 Euro für die Sitzmöbel gespendet.
Die sechs Standorte wurden so ausgewählt, dass sie vielfrequentierte Aufenthalts- und Begegnungsorte sinnvoll ergänzen. Sie stehen in Velbert-Mitte am Karrenbergplatz und am Service-Büro, in Neviges am Stadtgarten und an der Goethestraße neben der Spielbox. In Langenberg haben sie am Skulpturenpfad am Deilbach und an der Alten Kirche Platz gefunden.
„Uns war wichtig, aus dem Stadtjubiläum nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch etwas Dauerhaftes für die Menschen in Velbert entstehen zu lassen“, sagt Marc-Thorben Bühring, Abteilungsleiter Stadtmarketing der Stadt Velbert.
Eine Sitzbank ist vielleicht auf den ersten Blick etwas Einfaches – gleichzeitig kann sie ein wichtiger Ort zum Ausruhen, Begegnen und Verweilen sein“, erklären Hanno Polte und Oliver Radulovic von der Sparkassen-Stiftung.
Der Velberter Verschönerungsverein begleitete die vorbereitenden Arbeiten und unterstützte die Umsetzung des Projektes unter der Federführung von Holger Schubert. Die fachgerechte Aufstellung der Bänke übernehmen schließlich die Technischen Betriebe.

