Im Einsatz waren zeitweise rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte. (Symbolbild)
Im Einsatz waren zeitweise rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Bonn (dpa/lnw) – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bonn sind zwei Kleinkinder und ein weiterer Mensch leicht verletzt worden. Die Kinder atmeten Rauchgase ein, die dritte Person verletzte sich beim Sprung aus einem Obergeschoss, wie die Feuerwehr mitteilte. Alle drei kamen in Krankenhäuser. Zahlreiche Wohnungen sind nach dem Feuer vorerst nicht mehr bewohnbar.


Der Brand brach am Sonntagnachmittag in einem siebengeschossigen Wohnhaus im Stadtteil Tannenbusch aus. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich das Feuer auf die Rückfassade ausgebreitet; die Flammen schlugen bis in den fünften Stock und griffen auf die Wohnungen über.

Zeitweise rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz

Viele Bewohner hatten sich bereits ins Freie gerettet. Zunächst war aber unklar, wie viele Menschen sich noch in dem Haus befanden. In den 28 Wohnungen sind insgesamt 72 Menschen gemeldet. Die Feuerwehr durchsuchte das Gebäude und brachte weitere Bewohner in Sicherheit. Eine Katze, die in einer vom Brand betroffenen Wohnung gefunden wurde, konnte nicht mehr gerettet werden.

Im Einsatz waren zeitweise rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte. Gegen Nachmittag war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum frühen Abend. Einige Betroffene kamen bei Angehörigen unter, für andere organisierte die Stadt eine Unterkunft. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei nahm Ermittlungen auf.