Wülfrath. Die evangelische Kita Düsseler Tor hat ein neues Klettergerüst auf ihrem Außengelände eingeweiht. Das rund 30.000 Euro teure Spielgerät ist passend zum 25-jährigen Bestehen der Kindertagesstätte fertig geworden.
Bei der Planung waren die Kinder von Anfang an beteiligt. Sie sammelten Ideen, verglichen Spielmöglichkeiten, stimmten ab und vermessen gemeinsam mit einem Vertreter der ausführenden Firma das Gelände.
Im Rahmen des Projekts „Kinder entscheiden mit“ konnten die Kinder bei einem „Markt der Möglichkeiten“ verschiedene Klettergerüste und Spielelemente kennenlernen. Sie überlegten, welche Angebote zum Klettern, Balancieren, Rutschen und Verstecken sie sich wünschen und wie die Anlage für jüngere und ältere Kinder gestaltet werden sollte. Dabei galt es auch, die Bedürfnisse der Kinder unter zwei Jahren zu berücksichtigen, die seit August in einer eigenen Nestgruppe betreut werden.
„Unser neues Klettergerüst ist deshalb viel mehr als ein neues Spielgerät. Es ist ein sichtbares Ergebnis gelebter Partizipation“, sagt Kita-Leiterin Ulrike Holst. Die Kinder hätten erlebt, dass ihre Ideen gehört würden und sie an Entscheidungen mitwirken könnten, die ihren Alltag betreffen.
Die Kosten von rund 30.000 Euro wurden zu zwei Dritteln vom Träger übernommen, der 20.000 Euro zur Verfügung stellte. Weitere 10.000 Euro kamen durch Spenden von Unternehmen und Unterstützern aus Wülfrath und der Region zusammen. Zu den Förderern gehören die Kreissparkasse Düsseldorf, Neander Energie, die GWG Wülfrath, die Stadtwerke Wülfrath, die Firmen Mäder und Pausewang sowie Lorenz Optik.
Bei der Einweihung war neben der Baukirchmeisterin und Trägervertreterin Claudia Trautwein und dem Elternratsvorsitzenden Remigius Franiel auch Svend Reuse, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Düsseldorf, dabei. Reuse betonte, dass die Unterstützung solcher Projekte zum öffentlichen Auftrag der Kreissparkasse gehöre. Das neue Klettergerüst sei ein Ort, an dem Kinder spielen und erfahren könnten, dass ihre Ideen zählten.
Nach Monaten der Planung und Abstimmung können die Kinder ihre neue Anlage nun nutzen. Für die Kita ist das Projekt zugleich ein Beispiel dafür, wie Mitbestimmung im Alltag umgesetzt werden kann.



