Eines der Werke von Laura Niederelz. Foto: Künstlerin

Wülfrath. Am Samstag, 11. April, beginnt um 15 Uhr im Zeittunnel die erste Vernissage dieses Jahres. Die junge Künstlerin Laura Niederelz eröffnet ihre Ausstellung mit dem Titel „Der Anfang“.


Niederelz beschreibt ihre Arbeit so: Sie male, seit sie denken könne. „Der Anfang“ sei das erste Gemälde, an das sie sich erinnere, auf Leinwand gemalt zu haben. In ihren Bildern versuche sie, Gedanken und Gefühle so auf die Leinwand zu bringen, dass daraus eine Geschichte entstehe. Diese Geschichte solle nicht nur ihrer eigenen Interpretation folgen, sondern offen für die Deutung anderer bleiben. Es gebe nicht die eine Interpretation und auch nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern viele Grautöne dazwischen.

Perfektion stehe für sie nicht im Mittelpunkt. Wichtiger sei es, mit den Werken zum Nachdenken anzuregen und zu erfahren, welche Eindrücke, Gefühle und Gedanken sie bei anderen auslösen. Gerade das schätze sie an abstrakter Kunst: Es gebe keinen klar vorgegebenen Weg, sondern viele unterschiedliche Möglichkeiten der Betrachtung.

Die Eröffnungsrede hält der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Preuß. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.