
Mettmann. Die Feuerwehr Mettmann ist am Mittwoch, 30. September, um 11:58 Uhr zur Talstraße alarmiert worden. In Höhe der Bushaltestelle Koburg war es nach Angaben der Feuerwehr zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw gekommen. Ein Person war im Fahrzeug eingeklemmt.
Noch bevor die Einsatzkräfte aus Mettmann an der Unfallstelle eintrafen, war ein Rettungswagen der Feuerwehr Erkrath vor Ort, der sich zufällig zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe befand. Die Besatzung konnte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Mettmann mit den ersten Rettungsmaßnahmen beginnen.
Als die Feuerwehr an der Unfallstelle ankam, warne bereits zwei Personen aus den Fahrzeugen befreit waorden. Eine weitere Person war jedoch in einem der Pkw eingeschlossen. Die Feuerwehr Mettmann übernahm an der Einsatzstelle die technische Rettung, stellte die Lage- und Einsatzstellenabsicherung sowie den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten.
„Aufgrund der schweren Verletzungen wurde die eingeschlossene Person im Rahmen einer sogenannten Sofort-Rettung schnellstmöglich aus dem Fahrzeug befreit“, informiert die Feuerwehr. Anschließend wurde die weitere medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst übernommen. „Trotz der unmittelbar eingeleiteten Rettungsmaßnahmen waren die Verletzungen jedoch so schwer, dass die Person noch an der Unfallstelle verstarb“, erklärt die Wehr.
Die beiden anderen Patienten wurden zunächst an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst versorgt. Anschließend erfolgte der Transport zur weiteren Behandlung in geeignete Krankenhäuser.
Eine verletzte Person wurde nach Feuerwehrangaben zur Versorgung in den Schockraum des Krankenhauses Mettmann gebracht. Die zweite Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 3 in die Universitätsklinik Düsseldorf geflogen.
Für die umfangreichen Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie die anschließende Unfallaufnahme musste die Talstraße in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. An dem Einsatz waren neben der Feuerwehr Mettmann verschiedene Rettungsmittel
aus Erkrath, Hilden, Köln und dem Kreis Mettmann beteiligt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Bericht der Polizei ist hier nachzulesen: 75-jährige Autofahrerin bei Verkehrsunfall im Neandertal verstorben.

