Zahlreiche Camper erschienen bei der Kreispolizei, um ihr Wohnmobil oder Wohnwagen-Gespann auf der extra aufgebauten Achslastwaage wiegen zu lassen. Foto: Polizei

Kreis. Viele Camper kamen am Sonntagvormittag, 9. Juni, mit ihrem Wohnwagen-Gespann oder Wohnmobil auf den Parkplatz der Polizei Mettmann, um ihr Gefährt wiegen und sich von Experten Tipps zur richtigen Beladung zu holen.

Es erschienen Campingfahrzeuge der unterschiedlichsten Art, um sich auf der extra aufgebauten Achslastwaage einer genauen Gewichtsmessung unterziehen zu lassen, berichtet die Polizei. Insgesamt kamen 50 Camper mit ihren Fahrzeugen auf die Wage.

Der Service wird bereits seit drei Jahren mit von der Direktion „Verkehr“ angeboten. Die Beamtinnen und Beamten stellen im Rahmen ihrer regelmäßigen Fahrzeugkontrollen bereits seit Jahren fest, dass immer mehr Campingfahrzeuge zum Teil weit über das zulässige Gesamtgewicht beladen sind, heißt es zum Anlass der kostenlosen Wiegeaktion.

Ein Fahrzeug mit Gasflaschen, einem gefüllten Wassertank, diverser Ausstattung und Gepäck kommt viel schneller an seine Grenzen, als zumeist gedacht. Drastischster Fall an diesem Sonntag: Ein neu erworbenes Wohnmobil mit einer Achslastüberschreitung von 200 Kilogramm – und das unbeladen.

Eine Überladung ahndete die Polizei allerdings nicht, denn die Aktion dient rein präventiven Zwecken.  Die Fahrzeugführer konnten außerdem etwas zur Ladungssicherung und Lastverteilung erfahren. Expertentipps gab es auch zum Einbruchschutz.

Polizeioberkommmisar Löwe zog am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit: „Die meisten Camper wiesen keine auffälligen Überladungen oder auch sonstige schwerwiegende Fehler bei der Ladungssicherung auf. Dies freut uns natürlich, denn ein einwandfrei beladenes Fahrzeug oder Gespann dient schlussendlich der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.“