Ratingen | Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache – bei Frauen ebenso wie bei Männern. Trotzdem werden Herzinfarkte bei Frauen noch immer zu häufig unterschätzt oder spät erkannt. Der Grund: Symptome äußern sich bei ihnen oftmals anders und werden deshalb fehlinterpretiert. Besonders nach den Wechseljahren steigt das Risiko deutlich an. Viele der relevanten Risikofaktoren lassen sich jedoch beeinflussen.
Während bei Männern starke Schmerzen in der Brust als klassisches Herzinfarktzeichen gelten, zeigen Frauen häufiger unspezifische Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken sowie ungewöhnliche Erschöpfung. Weil diese Symptome nicht sofort mit dem Herzen in Verbindung gebracht werden, vergeht im Ernstfall wertvolle Zeit, bis ärztliche Hilfe erreicht wird.
Welche Frühwarnzeichen ernst zu nehmen sind und welche geschlechtsspezifischen Faktoren das Infarktrisiko bei Frauen erhöhen, erläutert die in Ratingen niedergelassene Internistin und Kardiologin Dr. Annette van de Sandt in einem Fachvortrag. Ziel ist es, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und Frauen zu ermutigen, Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen.
Die Veranstaltung findet im Bürgerhaus Ratingen, Marktplatz 1, statt und beginnt um 19.00 Uhr. Mitglieder sowie interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung vorab über die Homepage der business-frauen Ratingen oder per E-Mail an info@business-frauen-ratingen.de wird erbeten. Für Nichtmitglieder wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro erhoben. Weitere Informationen zum Verein und zu seinen Aktivitäten sind online unter „bfR“ zu finden.
Für Rückfragen steht Astrid Schafmeister vom Verein business-frauen Ratingen e. V. telefonisch unter +49 162 108 5444 zur Verfügung.

