Radverkehr auf den Alltagswegen fördern - Leijla Tumbul ist die neue Radverkehrsbeauftragte in Velbert. Foto: Stadt Velbert
Radverkehr auf den Alltagswegen fördern - Lejla Tumbul ist die neue Radverkehrsbeauftragte in Velbert. Foto: Stadt Velbert

Velbert. Seit dem 1. August haben die Technischen Betriebe Velbert (TBV) eine neue Radverkehrsbeauftragte. Die 24-jährige Lejla Tumbul soll die bisherigen Planungen zum Radverkehr umsetzen und neue Ideen und Impulse einbringen, um den Radverkehr in Velbert zu fördern.

Die Verwaltung hat ein Konzept zur „Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ entwickelt, das die studierte Verkehrswirtschaftswissenschaftlerin nun mitumsetzen soll. „Wir wollen insbesondere den Radverkehr auf den Alltagswegen fördern, indem mögliche Lücken im Netz geschlossen und Wegeführungen sicherer gestaltet werden“, erklärt Lejla Tumbul.

Erste kurzfristige Maßnahmen, wie die Erweiterung des Angebotes von Radabstellanlagen, die Kennzeichnungen von durchlässigen Sackgassen für den Rad- und Fußverkehr oder die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr seien bereits umgesetzt worden oder werden in Kürze realisiert, telt die Stadt Velbert mit.

Andere Maßnahmen bräuchten einen längeren Planungsvorlauf, so zum Beispiel das Förderprogramm „Die letzte Meile“, welches in Kooperation mit der Stadt Heiligenhaus und dem Verein Schlüsselregion initiiert wurde. Diese sieht vor, dass im Rahmen einer Bundesförderung der Panorama-Radweg Niederbergbahn weiter als attraktiver Zubringer zu den Arbeitsplätzen der Menschen ausgebaut werden soll. Hierfür sind insbesondere die Wege zwischen den Betrieben und den vorhandenen Zugängen zum Radweg auszubauen und umzugestalten.

Weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte für die Radverkehrsbeauftragte sind die Schaffung von stadtteilverbindenden Radwegen, die Verbesserung der Anbindung Velberts an das Stadtgebiet von Essen entlang der B224 und die Begleitung bei der Erarbeitung des kreisweiten Radverkehrskonzeptes.

Bürger  können sich auch direkt an Lejla Tumbul wenden, wenn es um die Themen Rad- und Fußverkehr geht. Sie ist erreichbar unter Tel.: 02051/26-2822 oder per E-Mail an [email protected].