Fachwerkhäuser und Straßenlaterne in deutscher Kleinstadt.
Blick in die Nevigeser Altstadt. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Lena Börsting gehört seit Januar zum Altstadtmanagement Neviges und ersetzt Julia Herbst (ehemals Ostkamp). Als Altstadtmanagerin ist sie zusammen mit Dr. Eva Dannert mittwochs und donnerstags in Neviges vor Ort.

Das Altstadtmanagement unterstützt die Stadtverwaltung bei der Umsetzung der Maßnahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes zur Stärkung des Ortszentrums Velbert-Neviges“. Zu ihren Hauptaufgaben zählt die Beratung der Bürgerinnen und Bürger zu Förderprogrammen sowie ein aktives Management der aktuellen Leerstände. Die Altstadtmanagerinnen sind telefonisch unter 0163/5196-062 (Lena Börsting) und 0151/6106-0067 (Dr. Eva Dannert) oder per E-Mail [email protected] zu erreichen.

Team vor Beratungsstelle "Möglichkeiten schaffen".
Gruppenbild vor der Beratungsstelle des Altstadtmanagements: Bürgermeister Dirk Lukrafka, Robert Wild, Caroline Strughold, Lena Börsting und Dr. Eva Dannert. Foto: Stadt Velbert / Tamara Berg

Beleuchtung über den Altstadtfonds gefördert

Im Herbst 2023 wurde durch den Altstadtfonds die Maßnahme „Beleuchtung für Veranstaltungen“ umgesetzt. Die neu angeschaffte Beleuchtung kann bei Veranstaltungen wie etwa dem Laternenfest leuchten und auch als Weihnachtsbeleuchtung genutzt werden.

Im Rahmen des Altstadtfonds können Maßnahmen, die zur Aufwertung und Stärkung der Nevigeser Altstadt beitragen, gefördert werden. Der Altstadtfond ist als privat-öffentliches Instrument zur Anschubfinanzierung angelegt, bei dem privat eingebrachte Mittel durch öffentliche Zuschüsse der Städtebauförderung ergänzt werden. Über eingehende Projektanträge berät ein Entscheidungsgremium, dem Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer, Vereine, lokalen Initiativen und Nevigeser Bürger angehören.

Fördermittel zur Fassadengestaltung

Das Fassadenprogramm zur Förderung der gestalterischen Aufwertung von Immobilen im Ortszentrum Neviges hat bereit bei neun Immobilien gegriffen. Mit den Fassaden Bernsaustraße 1 und Lohbachstraße 8 wurden auch stadtbildprägende Häuser aufgewertet.

Für weitere Maßnahmen stehen bis Ende 2024 noch rund 12.000 Euro zur Verfügung. Bis Ende 2025 sind bereits weitere rund 60.000 Euro Fördermittel gesichert.

Besonders positiv ist dem Altstadtmanagement aufgefallen, dass auch Fassaden von Immobilien aufgewertet werden, für die keine Fördermittel gezahlt werden.