
Velbert. Nach einjähriger Zwangspause kehrte am vergangenen Samstag eine liebgewonnene Tradition nach Tönisheide zurück: Die Sternsinger waren wieder im Stadtgebiet unterwegs. Rund 30 Kinder und ihre erwachsenen Begleiter trafen sich im Gemeindehaus, um sich auf ihren Gang durch die Straßen vorzubereiten.
Die äußeren Bedingungen waren in diesem Jahr eine besondere Herausforderung: Bei klirrender Kälte und eisglatten Straßen mussten die Spendensammler besonders vorsichtig sein. Davon ließen sich die kleinen Könige jedoch nicht beirren. Dick in Winterkleidung eingepackt, wählten sie aus dem großen Gemeindefundus ihre Gewänder und die charakteristischen goldenen Sterne an den Stäben aus.
Eingeteilt in zehn Gruppen machten sie sich auf den Weg. Im Gepäck hatten sie sogenannte “Segenstüten”, bestückt mit dem Sternsinger-Ausweis, Segensaufklebern und Kreide. Dass die Tradition auch mit der Zeit geht, zeigte ein neues Detail: In den Tüten befand sich mittlerweile auch ein QR-Code, der Interessierte direkt auf die offizielle Aktionsseite der Sternsinger führt.
Mitorganisatorin Britta Franke begrüßte die vielen Kinder und Begleiter herzlich. Sie bedankte sich für das Engagement und die Bereitschaft, einen Vormittag lang Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Nach dem Ausfall der Straßenaktion im Vorjahr zeigte sie sich sichtlich glücklich über den großen Zuspruch und die Motivation der Teilnehmenden.
Aufwärmen bei “Sternsinger-Menü”
Nachdem die Gruppen den Vormittag über im Stadtgebiet unterwegs waren, kehrten sie zum gemeinsamen Abschluss ins warme Gemeindehaus zurück. Dort konnten sich alle beim “Sternsinger-Menü” stärken: Bei klassischer Bockwurst mit Pommes wurden viele Erlebnisse und Anekdoten der Tour ausgetauscht.

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