
Velbert. Im Rahmen ihrer Reihe „SPD Velbert – Sommer …vor Ort bei den Vereinen“ hat die SPD Velbert die Langenberger Funkamateure am Sender besucht. Vor Ort erhielten Ratsfrau Angela Kurpitz und Andreas Kurpitz (Sachkundiger Bürger) spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Amateurfunks.
Besonders beeindruckend ist dabei die lange Geschichte: In Langenberg gibt es den Amateurfunk bereits seit mehr als 100 Jahren. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) in seiner heutigen Form besteht seit über 75 Jahren und zählt bundesweit mehr als 900 Ortsverbände. Der Ortsverband Langenberg/Rhld. ist mit rund 35 Mitgliedern einer davon.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie vielfältig Amateurfunk ist und welche technischen Möglichkeiten dahinterstecken. Gleichzeitig verbindet dieses Hobby Menschen über Ländergrenzen, Religionen und politische Grenzen hinweg“, so Angela Kurpitz nach dem Besuch.
Die Funkamateure erklärten, dass Amateurfunk weit mehr ist als klassischer Sprechfunk. Kommunikation ist analog und digital möglich – von Verbindungen innerhalb des eigenen Ortes über deutschlandweite und weltweite Kontakte bis hin zu Funkverbindungen über Satelliten. Selbst entlegene Regionen wie die Antarktis können auf diesem Weg erreicht werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche digitale Übertragungsformen für Sprache, Daten, Bilder und sogar Video.
Auch der Einstieg in den Amateurfunk wurde den Gästen vorgestellt. Wer Funkamateur werden möchte, absolviert in der Regel eine mehrmonatige Lernphase und legt anschließend eine staatliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur ab. Dabei werden die Bereiche Technik, Betriebstechnik sowie Gesetzeskunde und Vorschriften geprüft.
Die Langenberger Funkamateure treffen sich jeden zweiten Mittwoch oder vierten Freitag im Monat ab 19 Uhr im Clubheim Altstadt-Eck, Hauptstraße 60, in Velbert-Langenberg. Wer sich dafür interessiert, kann einfach vorbeikommen. Außerdem steht Ortsverbandsvorsitzender Frank Dellenbusch per E-Mail unter dc8ev@darc.de zu Verfügung.

