Gruppenfoto der Wülfrather Reisegruppe vor dem Willy-Brandt-Museum. Foto: SPD

Wülfrath. Rheinromantik und Willy-Brandt-Forum: Die SPD 60 plus hat das Museum für Zeitgeschichte in Unkel besucht.


Die Kombination von politischer Information und einem gemütlichen Aufenthalt im pittoresken Rheinstädtchen Unkel fand ganz offensichtlich großen Anklang. So konnte die SPD 60 plus-Beauftragte Bettina Molitor zu der diesjährigen Fahrt 40 Teilnehmende begrüßen. Damit waren auch die beiden Führungen durch das das Willy-Brand-Forum ausgebucht.

Nach der Führung konnte man noch einmal gezielt durch das Museum für Zeitgeschichte gehen, durch das malerische Rheinstädtchen schlendern oder einen Imbiss mit Rheinblick auf den Drachenfels und den Rolandsbogen genießen.

Der ehemalige Friedensnobelpreisträger, SPD-Vorsitzende und Bundeskanzler Willy Brandt lebte von 1979 bis zu seinem Tod 1992 in Unkel. Herzstück des Museums bildet das rekonstruierte Arbeitszimmer Brandts. Sein politisches Wirken wie auch Interessantes aus seinem Privatleben wurden in der Führung erläutert und greifbar gemacht. Dazu gehörte auch weniger Bekanntes über seine Tätigkeit als Präsident der Sozialistischen Internationalen oder über sein Wirken als Vorsitzender der Nord-Süd- Kommission.

Besonders fasziniert waren einige von dem berühmten Brandt-Porträt des Malers Georg Meistermann, das damals umstritten war. Das Bundeskanzleramt lehnte es ab, das Bild in die Ahnengalerie aufzunehmen, da es nicht dem Rahmen der üblichen Repräsentationsbilder entsprach. „Eine Anekdote, die eigentlich ganz gut zu Willy Brandt überhaupt passt“, so die stellvertretende Wülfrather SPD-Vorsitzende Ann Kathrin Buschmann.

Nach rund vier Stunden und mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück nach Wülfrath, wo man die Fahrt bei Paciello ausklingen ließ.

Wer Interesse an den Veranstaltungen der SPD 60 plus hat, kann sich unverbindlich beim Ortsverein unter info@spd-wuelfrath.de melden.