Grafik: TBW

Wülfrath. Die Handballerinnen des TB Wülfrath erwarten am Samstag, 19. September, den PSV Recklinghausen zum Spitzenspiel in der 3. Liga. Um 20 Uhr treffen in der MT-Arena an der Fortunastraße der Tabellenführer und der Zweitplatzierte des ersten Spieltags aufeinander.


Beide Mannschaften sind mit einem Sieg in die Saison gestartet. Der TB Wülfrath setzte sich am vergangenen Wochenende bei der TSG Leihgestern mit 34:23 durch. Der PSV Recklinghausen gewann sein Heimspiel gegen den TV Aldekerk mit 34:27.

Recklinghausen belegte in der vergangenen Saison den zweiten Platz und verpasste die Meisterschaft um zwei Punkte. Die Mannschaft stellte zudem die offensivstärkste Mannschaft der 3. Liga West. Mit Leonie Fagin wechselte zwar eine ehemalige PSV-Spielerin nach Wülfrath, dennoch verfügt Recklinghausen weiterhin über einen eingespielten Kader. „Die Stärken der Mannschaft liegen im Tempospiel, dem wurfgewaltigen Rückraum und der Kooperation mit der Kreisläuferin. Wir dürfen also eine echte Spitzenmannschaft in der MTC-Arena erwarten“, sagt Wülfraths Co-Trainer Jörg Büngeler.

Mit dem Auftaktsieg in Leihgestern geht der TB Wülfrath mit Selbstvertrauen in die Heimpremiere. „Der Erfolg und vor allem die Art und Weise unseres Sieges in Leihgestern haben zu großer Zufriedenheit im Trainerteam wie auch in der Mannschaft geführt“, erklärt Büngeler.

Für das Duell mit Recklinghausen fordert der Co-Trainer vor allem eine konzentrierte Abwehrarbeit von Beginn an. In Leihgestern habe die Mannschaft dafür rund zehn Minuten gebraucht. Gegen den PSV müsse die Defensive früher präsent sein, um das Angriffsspiel der Gäste einzuschränken und selbst Möglichkeiten für einfache Tore zu schaffen. Gleichzeitig komme es auf eine gute Chancenverwertung im Angriff an, um schnelle Gegenstöße der Recklinghäuserinnen zu verhindern.

Die Vorbereitung auf das Spitzenspiel verlief beim TB Wülfrath aufgrund beruflicher und krankheitsbedingter Ausfälle nicht vollständig reibungslos. Zudem fehlt weiterhin Nele Wagener wegen einer Bänderverletzung.

Das Heimspiel bildet gemeinsam mit dem anschließenden Herren-Derby gegen Mettmann Sport einen Handballabend in der MTC Arena. „Es wird eine richtig schwere Aufgabe, aber wir können nach dem Auftaktsieg mit breiter Brust auftreten. Mit lautstarker Unterstützung von der Tribüne dürfen wir uns durchaus Zählbares ausrechnen“, sagt Büngeler.

Das Spiel wird zudem kostenpflichtig im Livestream auf sporteurope.tv übertragen.