Janosch Hofmann wurde Zweiter bei den Bezirksmeisterschaften. Foto: TBW

Wülfrath. Janosch Hofmann von den Schwimmern des TB Wülfrath ist Vizebezirksmeister über 200 Meter Rücken.


Schon eine Woche nach der Rückkehr aus Ware stand der nächste Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Bei den Bezirksmeisterschaften der älteren und jüngeren Jahrgänge im Düsseldorfer Rheinbad haben 17 Aktive des Turnerbundes Wülfrath für starke Ergebnisse gesorgt. Im Wettstreit mit den besten Schwimmerinnen und Schwimmern des leistungsstarken Bezirks Rhein-Wupper erkämpfte Janosch Hofmann den Vizemeistertitel über 200 Meter Rücken.

Darüber hinaus stellten die Wülfrather zwei neue TBW-Altersklassenrekorde auf der Langbahn auf – darunter eine Bestmarke, die sage und schreibe 18 Jahre Bestand hatte. Die besondere Herausforderung lag dabei bereits im Becken selbst: Gewohnt sind die Wülfrather Aktiven die 25-Meter-Bahn ihres Heimbades. In Düsseldorf galt es, die doppelt so lange olympische 50-Meter-Bahn zu bewältigen – eine Strecke, auf der sich gerade auf den letzten Metern gefühlt die Bahn immer weiter zieht und zieht.

Herausragend präsentierte sich Janosch Hofmann (Jahrgang 2013), der über die lange Rückenstrecke in 3:11,45 Minuten Platz zwei belegte und sich damit verdient den Vizemeistertitel sicherte. Auch über 50 Meter Rücken zeigte er starke Nerven und belegte Rang fünf – beides mit neuen persönlichen Bestzeiten.

Für den Rekord-Höhepunkt des Wochenendes sorgte Lotta Bothe (Jahrgang 2013): Die Zwölfjährige pulverisierte über 200 Meter Brust in 3:16,29 Minuten einen Altersklassenrekord, der seit 2008 gehalten hatte. Damit hielt die alte Bestmarke stolze 18 Jahre – eine Ewigkeit im Schwimmsport. Einen weiteren Altersklassenrekord knackte Finja Franke (Jahrgang 2015) über 50 Meter Freistil: Ihre Zeit von 35,85 Sekunden unterbot die bisherige Bestmarke, die Lotta Bothe erst 2024 aufgestellt hatte.

Denkbar knapp am Medaillenrang vorbeigeschrammt sind gleich zwei weitere Wülfrather: Jakob Bothe (Jahrgang 2016) verpasste über 100 Meter Schmetterling als Vierter das Podest nur um Hundertstel – ebenso wie Lennard Trautwein, der über 50 Meter Rücken in 31,41 Sekunden als undankbarer Vierter aus dem Becken stieg. Beide markierten dabei neue persönliche Bestzeiten.

Auch eine Staffel hatte der TBW gemeldet. Die 4×50-Meter-Lagenstaffel mit Lennard Trautwein, Sophia Bartmann, Florian Bartschmid und Lenja Franke belegte in 2:21,58 Minuten Platz sechs.

Weitere starke Rennen mit Top-Ten-Platzierungen gelangen Maya Koston, Elena Richter, Louis Hausmann, Cedric Wenzel, Florian Bartschmid und Moritz Pospesch. Insgesamt sprangen bei den 17 TBW-Aktiven neben den zwei Altersklassenrekorden zahlreiche neue persönliche Bestzeiten und Saisonbestzeiten heraus. “Ein schöner Lohn für die konsequente Trainingsarbeit”, freut sich die Leitung der Schwimmabteilung.