Eine Visualisierung der Ausstellung „Echos – von Material und Zeit“ im Zeittunnel Wülfrath. Visualisierung: Marcel Frömming/Weitere Fotos: Frömming/Pollklesener

Wülfrath. Kunst im Dunkeln des Zeittunnels: Unter dem Titel „Echos – von Material und Zeit“ zeigen der Wülfrather Künstler Marcel Frömming und Boris Pollklesener aus Velbert-Langenberg vom 26. September bis 1. November ihre Arbeiten im Zeittunnel.


Die Ausstellung verbindet zwei unterschiedliche Techniken. Marcel Frömming arbeitet mit Liquid Paintings. Dabei wird flüssige Farbe in Bewegung gebracht und fließt ineinander. Die endgültigen Strukturen entwickeln sich während des Entstehungs- und Trocknungsprozesses. Pollklesener präsentiert dagegen String Art. Dabei entstehen aus zahlreichen gespannten Fäden geometrische Muster, Formen und Kurven.

Gemeinsam ist beiden Techniken, dass ihre Entstehung Zeit benötigt. Bis ein Bild vollständig getrocknet oder der letzte Faden gespannt ist, können mehrere Tage oder Wochen vergehen. Damit, so die Künstler, passe die Ausstellung zum Zeittunnel mit seiner Geschichte von Erdgeschichte, geologischen Epochen und vergangenen Welten.

Die besondere Atmosphäre des ehemaligen Kalksteinstollens soll dabei Teil der Ausstellung sein. Geöffnet ist „Echos“ ausschließlich freitags und samstags von 18 bis 20 Uhr. Viele Arbeiten enthalten fluoreszierende Neonfarben, die unter Schwarzlicht leuchten.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 26. September, um 17 Uhr mit einer Vernissage. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Der Zeittunnel befindet sich am Hammerstein 5.

Begleitend zur Ausstellung werden fünf Workshops angeboten. Dazu gehören drei Crashkurse sowie zwei Neon-Pouring-Abende. Die Anmeldung erfolgt über Neanderticket.