Wülfrath. Wie haben Frauen früher für ihre Rechte gekämpft und was können wir heute daraus lernen? Um diese Frage geht es bei einer Lesung mit Dr. Uta C. Schmidt am Mittwoch, 1. Juli, von 19 bis 21 Uhr in der Wülfrather Medien-Welt.
Die Historikerin und Mitglied im Fachbeirat des Projekts FrauenOrte NRW liest aus ihrem Beitrag über Margarethe Müllemann, der im ersten Band der Publikation „12 Leben, 12 Jahrhunderte – Außergewöhnliche Frauen in Nordrhein-Westfalen“ erschienen ist.
„Dass Margarethe Müllemann als erster FrauenOrt in NRW nun auch Teil dieser besonderen Publikation ist, ist für Wülfrath eine besondere Würdigung. Bei der Buchvorstellung in Düsseldorf entstand die Idee, Dr. Uta C. Schmidt zu einer Lesung nach Wülfrath einzuladen. Wir freuen uns sehr, dass sie kommt und selbst aus ihrem Text lesen wird“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wülfrath, Franca Calvano, und Mitorganisatorin Christa Hoffmann vom Niederbergischen Museum.
Margarethe Müllemann lebte im 17. Jahrhundert und setzte sich in einer von Männern dominierten Zeit mutig vor Gericht für ihre Wasserrechte ein. Ihr Engagement macht sie bis heute zu einem beeindruckenden Beispiel für Selbstbehauptung, Beharrlichkeit und Gerechtigkeitssinn.
Die Publikation „12 Leben, 12 Jahrhunderte – Außergewöhnliche Frauen in Nordrhein-Westfalen“ macht bedeutende Frauenpersönlichkeiten aus NRW sichtbar und rückt ihre Geschichten stärker ins öffentliche Bewusstsein. Die Lesung in Wülfrath bietet die Gelegenheit, Margarethe Müllemann und ihre Geschichte aus einer historischen und zugleich aktuellen Perspektive kennenzulernen.
Veranstalterinnen sind die Gleichstellungsstelle der Stadt Wülfrath in Kooperation mit dem Niederbergischen Museum Wülfrath und dem FrauenRat NRW.
Wegen der begrenzenten Platzzahl wird um eine Anmeldung gebeten: https://beteiligung.nrw.de/portal/wuelfrath/beteiligung/themen/1025671


