Wülfrath. Die Wülfrather SPD fordert, dass bei den Investitionen in Straßen und Gebäude die eingeplanten “Millionenbeträge sichtbar werden”.
Die Wülfrather SPD-Fraktion hat sich am Wochenende zu einer Klausurtagung in Heiligenhaus getroffen, um den Haushaltsplanentwurf 2026 zu beraten. Tagungsort war das vor einigen Jahren neugebaute Hotel „Neues Pastorat“, das von ProMobil betrieben wird und sich der Barrierefreiheit und der Inklusion verschrieben hat. Die Genossen nutzten die Chance, sich vor Ort über das Konzept zu informieren.
Durch die mehr als sechsstündige Sitzung führten erstmals der neue Fraktionsvorsitzende Niels Sperling und seine Stellvertreterin Melanie Brans. Dabei ging es vor allem um die strategischen Vorstellungen und Ziele, auf die die Sozialdemokraten in den kommenden Haushaltsberatungen politisch hinwirken möchten.
Den Fraktionsmitgliedern wurde schnell klar, dass es zuerst um die Sicherstellung und den Ausbau der Kita- und OGS-Betreuung gehen müsse. Außerdem seien gerade Investitionen in Straßen und Gebäude zentral. „Wir freuen uns, dass die Verwaltung mit ihrem Plan Straßen wie den Rohdenhauser Busch endlich anpacken möchte. Hier werden wir darauf drängen, dass die Mitarbeiter auch in der Lage sind, das umzusetzen“, bemerkt Partei- und Fraktionschef Niels Sperling. Die auf der Ausgabenseite vorgesehenen Millionenbeträge müssten auch sichtbar werden, so das Credo der SPD-Fraktion.
Neben den Infrastrukturmaßnahmen blickten die Sozialdemokraten auf den Bereich Kultur. Hier seien notwendige Investitionen geplant, die schon der Kulturentwicklungsplan anmahnte. Für die Sozialdemokraten sei klar, dass die Kultur eine ordentliche Förderung brauche.
Zuletzt spricht sich die SPD-Fraktion für eine nochmalige Betrachtung des Bauhofs aus. Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen Antrag der SPD gegeben, womit der aktuelle Standort an der Wilhelmstraße gesichert werden solle. „Der Bauhof macht nicht nur im Winterdienst seine Arbeit, sondern sorgt auch ganzjährig für Sauberkeit und Ordnung. Dafür braucht es jedoch nicht nur Fahrzeuge und schweres Gerät, sondern auch einen modernen Arbeitsplatz für die Mitarbeitenden. Es braucht also bald einen politischen Beschluss, wie es perspektivisch mit dem Bauhof weitergehen soll“, betont die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Melanie Brans


