Frau Schulz und Felix Kels in Hösel am 17. Dezember, Tag der Wiedereröffnung, Bild: Alexander Heinz

Ratingen. Sieben Tage vor Heiligabend ist es so weit: Der Edeka-Markt Kels in Ratingen-Hösel hat nach rund zweimonatiger Umbauphase wieder seine Türen geöffnet. Damit kehrt nicht nur ein vollständig modernisiertes Geschäft zurück, sondern auch ein zentraler Treffpunkt für den Stadtteil, der von vielen Bürgerinnen und Bürgern spürbar vermisst worden war.


In den vergangenen Wochen wurde der Markt komplett renoviert, neu eingerichtet und mit moderner Technik ausgestattet. Wie Inhaber Felix Kels erläutert, verlief die Bauphase allerdings nicht ganz ohne Herausforderungen. „Zu Beginn der Arbeiten haben wir einen jahrealten Wasserschaden entdeckt. Dadurch waren zusätzliche Trocknungsmaßnahmen notwendig, die den Baufortschritt verzögert haben“, so Kels. Umso größer sei nun die Erleichterung, dass die Wiedereröffnung wie geplant noch vor Weihnachten erfolgen konnte. „Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es wichtig, dass die Menschen ihren lokalen Nahversorger wieder nutzen können. So ist es auch möglich zum Fest besondere Wild, Geflügel, Fleisch- oder Fischwünsche durch Vorbestellung sicher dann zu haben, wenn sie benötigt werden.“

Wie groß die Bedeutung des Marktes für Hösel ist, zeigte sich bereits vor der offiziellen Eröffnung. Zahlreiche Kundinnen und Kunden fanden sich frühzeitig ein, um endlich wieder ihre Einkäufe vor Ort erledigen zu können – ohne Umwege in benachbarte Stadtteile. Für viele ist der Edeka Kels mehr als nur ein Geschäft: Er ist Teil des Alltags, Ort der kurzen Begegnungen und ein Stück gewohnter Normalität.

Neben der optischen und technischen Modernisierung wurde auch das Sortiment deutlich erweitert. Möglich wurde dies durch ein neues Regalsystem sowie eine grundlegende Umstrukturierung im Markt. Die Bäckerei, bislang im Kassenbereich integriert, ist nun in eigene Räumlichkeiten umgezogen. „Dadurch haben wir im Verkaufsraum mehr Platz und können künftig auch in Hösel Produkte anbieten, die in unseren anderen Märkten schon längst Standard sind“, erklärt Kels. Gleichzeitig profitiert auch die Bäckerei selbst: Rund 30 Sitzplätze laden künftig zum Verweilen ein. Zudem ist geplant, in naher Zukunft einen Mittagstisch anzubieten.

Die Wiedereröffnung unterstreicht, wie wichtig lokale Angebote für das Funktionieren einer Stadtgesellschaft sind – insbesondere in kleineren Stadtteilen. Nahversorger wie der Edeka Kels sichern nicht nur die wohnortnahe Versorgung, sondern fördern auch Kommunikation, Begegnung und Gemeinschaft. Gerade für ältere Menschen, Familien oder Berufstätige mit wenig Zeit ist ein gut erreichbarer Markt von unschätzbarem Wert.

Am Ende geht es dabei um mehr als nur Preise. Natürlich muss Einkaufen bezahlbar bleiben – doch es gibt im Leben wichtigere Dinge als den letzten Cent. Wenn Qualität, Fairness und Nähe zusammenkommen, wird ein Geschäft wie der Edeka Kels zu einem unverzichtbaren Bestandteil eines gut funktionierenden Miteinanders.

Hier ein paar Eindrücke vom neu gestalteten Geschäft: