Freuen sich über den neuen Markauftritt: Claus Leifeld (Aufsichtsratsvorsitzender Neander-Energie), Michael Scheidtmann (Stadtwerke Heiligenhaus), Björn Kerkmann (Bürgermeister Heiligenhaus), Heiko Schell (Geschäftsführer Neander-Energie), Sebastian Schorn (Bürgermeister Wülfrath) und Mai Angerhausen (Leiterin Energiewirtschaft Neander-Energie) vor dem neuen Logo. Foto: Mathias Kehren
Freuen sich über den neuen Markenauftritt: Claus Leifeld (Aufsichtsratsvorsitzender Neander-Energie), Michael Scheidtmann (Stadtwerke Heiligenhaus), Björn Kerkmann (Bürgermeister Heiligenhaus), Heiko Schell (Geschäftsführer Neander-Energie), Sebastian Schorn (Bürgermeister Wülfrath) und Mai Angerhausen (Leiterin Energiewirtschaft Neander-Energie) vor dem neuen Logo. Foto: Mathias Kehren

Wülfrath/Heiligenhaus. Nach fast 14 Jahren am Markt hat sich die Neander-Energie neu erfunden – zumindest optisch. Die gemeinsame Vertriebsgesellschaft der Stadtwerke Wülfrath und Heiligenhaus präsentiert sich ab sofort mit einem modernisierten Corporate Design. Ein neues Logo, eine neue Webseite und großflächige Plakate künden vom optischen Wendepunkt für den lokalen Stromversorger, der rund 10.000 Kunden in der Region betreut.


„Nach 14 Jahren war es wirklich Zeit, dass wir einen neuen Auftritt wagen“, so Claus Leifeld, Aufsichtsratsvorsitzender der Neander-Energie. Kernstück der Erneuerung ist das Logo, das gemeinsam mit einer Essener Agentur entwickelt wurde. Geschäftsführer Heiko Schell beschreibt das Ergebnis als „sehr frisch, sehr modern und sehr rund“. Die Kreisform soll dabei den Energiefluss symbolisieren, während die Farbe Orange die Brücke zum alten Design schlagen soll. „Das lichte Grün in der Schnittstelle der Buchstaben N und E steht für den bewussten Umgang mit der Ressource Strom“, so Schell. Nach Unternehmensangaben setzt die Neander-Energie vollständig auf Strom auf klimaneutraler Basis.

Gegründet im Jahre 2012, sei die Neander-Energie nun “erwachsen” geworden, so Schell. Die Kernbotschaft bleibe jedoch trotz des modernen Anstrichs bestehen: Die Neander-Energie setzt auf Kundennähe. „Wir wollen als regionale Marke auftreten“, bekräftigt Schell und nennt die Servicebüros in Wülfrath und Heiligenhaus als Beispiel, wo alle Anliegen noch im persönlichen Gespräch geklärt werden können. Der regionale Auftritt findet sich auch in großflächigen Werbebannern mit humorvollen Headlines wieder, die im Vertriebsgebiet von Neander-Energie den neuen Auftritt publik machen.

Wülfraths Bürgermeister Sebastian Schorn unterstreicht die Bedeutung des neuen Designs als wichtigen psychologischen Faktor: „Der erste Eindruck ist ausschlaggebend für den Gedanken, den Stromanbieter zu wechseln“, so Schorn. „Das neue Design ist hervorragend gelungen.“

Björn Kerkmann, Bürgermeister von Heiligenhaus, lobt den Zeitpunkt des Relaunchs und die jahrelange gute Zusammenarbeit der Städte. Die regionale Verbundenheit zahle sich für die Bürger direkt aus – etwa durch die Subventionierung der Schwimmbäder oder das lokale Sponsoring. „Die Leute müssten den Mehrwert der Stadtwerke für die Region zu schätzen wissen“, findet Kerkmann. In Sachen lokaler Förderung ergänzt Schell, dass man die Sponsoring-Strategie weiterhin auf lokale Aktivitäten konzentriere. „Ein wichtiger Aspekt ist, dass das Geld in der Region bleibt“, so Schell. Und so können Sportvereine, Kulturveranstalter und lokale Gruppierungen weiterhin mit Unterstützung rechnen.

Großprojekt an der A44: Umspannwerk und Ladepark

Die Kooperation zwischen Wülfrath und Heiligenhaus ermögliche weiterhin Projekte, die in Einzelverantwortung viel schwerer fielen, sind die Verantwortlichen überzeugt.

Das ambitionierteste Vorhaben entsteht an der A44-Abfahrt Heiligenhaus am derzeitigen Ausbauende. Dort hat Neander-Energie ein rund 4.000 Quadratmeter großes Areal am ehemaligen „Grünen Jäger“ von der Stadt Heiligenhaus gekauft. Die Stadtwerke planen dort ein neues Umspannwerk, welches das benachbarte Industriegebiet „Innovationspark“ versorgen soll und gleichzeitig die Kapazitäten für einen modernen E-Ladepark vorhält.

Der Ladepark wird von der Neander-Energie errichtet und ist so dimensioniert, dass neben Pkw auch Lkw mit hohen Kapazitäten laden können. Geplant ist außerdem eine begleitende Gastronomie für die Verweildauer während des Ladevorgangs. So soll auch das seit Jahren brachliegende Areal rund um die ehemalige Gaststätte eine neue Nutzung erfahren.

Mit einem „niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“ rechnet man bei der Geschäftsführung der Neander-Energie für dieses Prestige-Projekt. Die Realisierung hängt jedoch eng mit dem weiteren Ausbau der A44 zusammen. „Noch in diesem Jahrzehnt könnte das Projekt Gestalt annehmen“, prognostiziert Heiko Schell optimistisch.

Mit einem neuen Logo tritt die Neander-Energie künftig in die Öffentlichkeit. Foto: Mathias Kehren
Zum Vergleich: So sah das Logo die letzten 14 Jahre aus.