Der Vorgarten des «Halloween-Hauses» in Mettmann ist gruselig gestaltet.
Der Vorgarten des «Halloween-Hauses» in Mettmann ist gruselig gestaltet. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Mettmann (dpa/lnw) – Bereits Wochen vor Halloween spukt es in Mettmann: Mit Bürgermeister André Bär ist in einem Wohngebiet ein Grusel-Labyrinth eröffnet worden. Neben Dekoration, Figuren und Lichteffekten sorgen zu bestimmten Zeiten auch ehrenamtliche «Erschrecker» und künstlicher Nebel für Schauermomente.


Im Garten seines Elternhauses bietet Halloween-Fan Maurice Giebisch zum wiederholten Mal ein solches Spuk-Spektakel. «Alles, was hier passiert, passiert freiwillig», sagt er. Besucher müssten keinen Eintritt zahlen. Giebisch sammelt Spenden für die Aktion «Lichtblicke», die Familien und Kindern in Not hilft.

Der frühe Start Wochen vor dem 31. Oktober hat einen einfachen Grund: «Der Aufbau lohnt sich nicht für einen Abend», erklärt der 23-Jährige. Spätestens Ende August beginne er damit. Seine Requisiten füllten in der übrigen Zeit des Jahres eine Gartenlaube, zwei Räume im Haus und fast den kompletten Keller.

 

Der junge Mann startete vor sechs Jahren mit dem Spektakel. «Das hat ganz klein angefangen.» Sein Labyrinth sei zwar nicht so groß wie das in einem Freizeitpark. Unter Partyzelten im Garten der Eltern seien aber verwinkelte kleine Räume entstanden, die zusammen wie ein Halloween-Haus anmuteten.

Von Donnerstag bis Sonntag sei das Areal von 19.00 bis 22.00 Uhr beleuchtet. Lebendige «Erschrecker» seien nur freitags und samstags im Einsatz. Donnertags und sonntags gebe es auch keinen Nebel mit Blick auf den Besuch von Kindern. Schaulustige reisten auch aus anderen Städten extra hier an.

Parkplätze etwas entfernt nutzen

Die Stadt Mettmann rät Interessierten, Parkplätze von Sportstätten zu nutzen, von denen aus das «Halloween-Haus» in etwa fünf bis zehn Minuten zu Fuß zu erreichen sei. Für den Höhepunkt am 31. Oktober werde die Straße «Am Krumbach» vor dem «Halloween-Haus» ab 17.00 Uhr für einige Stunden gesperrt.