Unfallserie auf der A44 am Freitagfrüh - am Samstag blieb es trotz Glatteiswarnung vorerst ruhig auf den Straßen
Unfallserie auf der A44 am Freitagfrüh - am Samstag blieb es trotz Glatteiswarnung vorerst ruhig auf den Straßen Foto: Christian Müller/dpa

Essen (dpa/lnw) – Trotz einer amtlichen Glatteiswarnung vor allem für den Osten von Nordrhein-Westfalen hat es am Samstagfrüh auf den NRW-Straßen kaum schwerere Unfälle gegeben. Eine Polizeisprecherin im Kreis Soest meldete mehrere Unfälle mit Blechschäden, aber keine Verletzten.


«Alles ruhig», hieß es ansonsten etwa in Münster, Düsseldorf und Köln. Der WDR meldete gegen 10.00 Uhr morgens ganze sechs Kilometer Stau auf den Autobahnen landesweit.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor «teils markanter Glätte» durch überfrierenden Regen vor allem im Münsterland und Ostwestfalen gewarnt. Örtlich sei Glatteis bis in den Nachmittag möglich. Im Laufe des Tages soll es sich allmählich auflockern, bis zu acht Grad seien möglich, so der DWD.

Gefährliche Glätte weiter möglich

In der Nacht zum Sonntag rechnen die Meteorologen aber wieder gebietsweise mit Glätte durch überfrierende Nässe bei Tiefstwerten zwischen minus 2 Grad im Westen und minus 6 Grad im Osten.

Am Freitag waren bei einer Unfallserie aufgrund von Glätte auf der Autobahn 44 bei Paderborn am frühen Morgen drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens elf verletzt worden.