Rubber Soul, die Beatles Coverband aus Wermelskirchen, zu Gast bei der WüRG in Wülfrath. Foto: Schmitz

Wülfrath. Es soll Leute geben, für die hat das Jahr nicht richtig (gut) angefangen, bevor nicht „Rubber Soul“ im WüRG-Haus zu Gast waren. Seit 2012 bringt die Wermelskirchener Coverband die Hits der Beatles nach Wülfrath. Natürlich war das Konzert auch diesmal ausverkauft, die Lücken im Saal wohl der aktuellen Erkältungswelle geschuldet.


Applaus gibt es schon vor dem ersten Akkord, zum eröffnenden „A hard day’s night“ setzt automatisch Kniewippen ein, und bis zum finalen „Hey Jude“ zelebrieren Band und Publikum Lied um Lied.

„Das kann man gar nicht genug wertschtzen, wie cool die Jungs draufwaren“, sagt Leadgitarrist und Sänger Torsten „Toto“ Löhnert über die ungeheure Kreativität der Liverpooler, die zwischen 1960 bis 1970 13 Alben veröffentlichten – zwischen LPs immer wieder auch Singles, die ebenfalls auf die Nummer 1 der Charts schossen.

Löhnert und Gitarrist Heri Scherkenbach, Schlagzeuger Bernd Alsdorf und Bassist Jürgen Lenkeit begegnen diesem Werk mit Respekt, vor allem aber ist ihnen die ungebrochene Freude und Leidenschaft anzumerken, dieses mit dem Publikum zu teilen.

Mitgesungen wird inbrünstig und textsicher, bei „Help“ ergänzt der Saal die bewusst eingebaute Lücke und wenn man will, kann man aus der Lautsärke des Chores Wünsche  an die Gegenwart heraushören: „Life is very short and there’s no time for fussing and fighting my friend“ (aus „We can work it out“) – wie wäre das denn: die Einsicht, dass das Leben kurz und keine Zeit für Aufregung und Streit ist.

Nach zweieinhalb Stunden möchte man eigentlich nicht, dass es zu Ende ist. Wem das Warten bis 2026 zu lang ist, findet die leider gar nicht so häufigen Auftrittstermine von „Rubber Soul“ auf der Homepage der Band.