Der Baum traf den Kleinwagen fast mittig. Foto: Feuerwehr Velbert

Velbert. Die Stürme am letzten Wochenende haben die Feuerwehr Velbert in Atem gehalten. Mehrfach musste sie zum Panorama-Radweg ausrücken, weil dort Bäume umgestürzt waren. In Langenberg wurd ein Auto von einem Baum regelrecht begraben.


Die ersten Herbststürme des Jahres haben der Feuerwehr Velbert ein turbulentes Wochenende beschert. Seit Freitagabend waren die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sowie Einsatzkräfte aus allen ehrenamtlichen Einsatzbereichen bei zahlreichen sturmbedingten Einsätzen im gesamten Stadtgebiet gefordert.

Durch die teils kräftigen Windböen stürzten Bäume um und versperrten Straßen und Wege. Die Einsatzkräfte rückten an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet aus, um die Hindernisse zu beseitigen und Gefahren für Verkehrsteilnehmende sowie Passanten zu entschärfen.

Ein besonderer Einsatz ereignete sich im Stadtteil Langenberg. Dort stürzte ein Baum auf ein geparktes Auto.

Auch der Panoramaradweg beschäftigte die Feuerwehr mehrfach. Hier mussten die Einsatzkräfte wiederholt ausrücken, um sturmbedingte Gefahrenstellen zu beseitigen und den Weg wieder passierbar zu machen.

Velberter Drohneneinheit unterstützt bei Brand in Ratingen

Neben den zahlreichen Sturmeinsätzen wurden am Samstagmorgen die Drohneneinheit der Feuerwehr Velbert sowie Kräfte des Einsatzbereichs Velbert-Mitte zu einem Lagerhallenbrand nach Ratingen alarmiert und die Löschmaßnahmen vor Ort zu unterstützen.

Trotz der Vielzahl unterschiedlicher Einsatzlagen gibt es eine erfreuliche Nachricht: „Bei keinem der Einsätze wurden Menschen verletzt“, heißt es von der Wehr.

Mit den ersten Herbststürmen steigt auch die Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Die Feuerwehr Velbert empfiehlt, sich bei stürmischem Wetter besonders vorsichtig zu verhalten, Wälder und baumbestandene Wege möglichst zu meiden und Fahrzeuge nicht unter großen Bäumen abzustellen.

Immer wieder mussten die Einsatzkräfte Straßen von herabgestürzten Ästen oder kompletten Bäumen befreien. Foto: Feuerwehr Velbert