
Velbert. Das neue Jahr 2026 hat in der Region mit einem winterlichen Höhepunkt begonnen. Am zweiten Tag des Jahres verwandelte eine zentimeterdicke Schneeschicht die Landschaft in eine glänzende weiße Kulisse.
Trotz der winterlichen Pracht blieb ein Verkehrschaos aus. Da der Boden gefroren war, blieb der Schnee sofort liegen, anstatt für Matschglätte zu sorgen. Selbst im topographisch anspruchsvollen Wuppertal herrschte nahezu Normalbetrieb auf den Straßen. Zur Entspannung der Lage trug sicherlich auch bei, dass sich viele Menschen noch im Winterurlaub befinden und das Verkehrsaufkommen entsprechend gering ausfiel.
Für die Daheimgebliebenen bot sich indes die Chance zum Rodeln direkt vor der Haustür. Besonders beliebt war der Velberter Herminghauspark: Dank der nächtlichen Beleuchtung konnten Wintersportfans dort bis in die späten Abendstunden die “Schlittenpisten” nutzen.
Auch die kommenden Tage versprechen beste Bedingungen für Winterfans. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und angekündigtem Neuschnee heißt es am Wochenende weiterhin: „Ski und Rodel gut“. Zum Wochenanfang soll es bei knackiger Kälte zudem sonnig werden.
Besonders stimmungsvoll präsentierte sich am Abend die Velberter Innenstadt. Wo noch die Weihnachtsbeleuchtung strahlte, bot sich an der Alten Kirche und dem Platz Am Offers ein Bild mit wahrem Postkartencharme – eine verspätete „weiße Weihnacht“ im Januar.

