Blaulicht auf Polizeifahrzeug im Einsatz.
In Wuppertal hat es einen Polizeieinsatz an einem Gymnasium gegeben. Mehrer Schüler sollen verletzt worden sein. Symbolbild: Polizei

Wuppertal. Am Donnerstag, 22. Februar, gegen 9.56 Uhr hat es einen Amokalarm am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal-Elberfeld gegeben. Mehrere Schüler sind verletzt worden, die Schule wurde geräumt.

Mehrere Schüler sind mit einer Stichwaffe verletzt worden und befinden sich in ärztlicher Behandlung, heißt es in gemeinsamer Erklärung der Staatsanwaltschaft Wuppertal und der Polizei Düsseldorf. Über den Gesundheitszustand liegen keine genauen Erkenntnisse vor. Alle Schüler werden betreut, berichtet die Behörde weiter.

Nach Angaben einer Lehrein habe der Angreifer ein Messer und eine Schere verwendet. „Das war ein unvermittelter plötzlicher Angriff“, hat sie dem WDR berichtet. „Er ist auf Schüler um sich herum los, teilweise auch auf seine Freunde und hat sich selber am Ende viermal in die Brust gestochen. Ein Kollege hat ihn überwältigt.“ Sie sei keine Augenzeugin gewesen, aber Ersthelferin im Sekretariat der Schule, heißt es weiter.

Insgesamt sollen fünf Schüler verletzt wordensein, zwei davon schwer. Laut WDR-Angaben soll es sich bei dem Täter um einen 17-jährigen Schüler aus der Oberstufe handeln.

„Der Angreifer selbst ist lebensgefährlich verletzt“, informiert die Polizei Düsseldorf, die die Einsatzleitung übernommen hat. Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wird durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal geführt.