Austausch fortgesetzt: Untrieser trifft Kreisbauernschaft

423
Dr. Christian Untrieser MdL, Marcel Terhardt, Geschäftsführer Kreisbauernschaft Mettmann; Johannes Paas, stellvertretender Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann; Martin Dahlmann, Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann; Josef Aschenbroich, erster stellvertretender Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann. Foto: Büro Untrieser
Dr. Christian Untrieser MdL, Marcel Terhardt, Geschäftsführer Kreisbauernschaft Mettmann; Johannes Paas, stellvertretender Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann; Martin Dahlmann, Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann; Josef Aschenbroich, erster stellvertretender Vorsitzender Kreisbauernschaft Mettmann. Foto: Büro Untrieser

Kreis Mettmann. Am Montag, 8. April, hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser mit dem Vorstand der Kreisbauernschaft Mettmann getroffen und über die Trockenheit im vergangenen Jahr, Lebensmittel, Regionalität und die im Raum stehenden Veränderungen der Düngeverordnung diskutiert.

Jene Düngeverordnung regelt unter anderem, wie viel Gülle die Landwirte auf die bewirtschafteten Flächen ausbringen dürfen. Steigt der Grenzwert für Nitrat im Grundwasser über 50 mg pro Liter, müssen Maßnahmen zur Grundwasserverbesserung eingeleitet werden.

Wir müssen die Interessen der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft abwägen und in Einklang bringen“, so Dr. Christian Untrieser, Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.

„Die Kreisbauernschaft und ich sind uns einig: In problematischen Gebieten müssen wir die Nitratbelastung im Grundwasser effektiv mit einer weiteren Begrenzung der Güllemenge bekämpfen. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass auch Landwirte in unauffälligen Regionen, wie im Kreis Mettmann und dem Bergischen Land, unter einer Verschärfung leiden müssen“, so Untrieser und ergänzt: „Die Wasserkooperation zwischen Wasser- und Landwirtschaft im Kreis Mettmann funktioniert.

Um belastete Flächen genauer eingrenzen zu können, müsse die Anzahl der Messstellen erhöht und die Gülleimporte aus den angrenzenden Ländern gestoppt werden, so die Forderung der Landwirtschaft.