Aktionswoche gegen Rassismus: „Gesicht zeigen – Stimme erheben“

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Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus finden auch in Mettmann verschiedene Veranstaltungen statt. Foto: André Volkmann
Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus finden auch in Mettmann verschiedene Veranstaltungen statt. Foto: André Volkmann

Mettmann. Vom 16. bis 29. März finden bundesweit wieder die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die von der Stiftung gegen Rassismus alljährlich veranstaltet werden. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“.

Die Jugendförderung Mettmann und das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage beteiligen sich auch in diesem Jahr mit verschiedenen Aktionen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

In Kooperation mit dem Kreisintegrationszentrum, den weiterführenden Schulen, dem Mettmanner Kino und dem „Eine Welt Netz NRW“ (EWN NRW) wird im Weltspiegel-Kino der Film „Roads“ als kostenlose Schulvorstellungen für Schüler ab 14 Jahren gezeigt. Im Anschluss an die Vorstellungen gibt es eine Diskussion mit der Journalistin und EWN NRW-Fachpromotorin Tina Adomako. „Roads“ ist ein Roadmovie von Regisseur Sebastian Schipper, in dem ein junger Brite auf einen Flüchtenden aus dem Kongo trifft und mit ihm gemeinsam die gefährliche Reise von Marokko nach Europa unternimmt.

Termine im Weltspiegelkino sind am 18. März ab 10 Uhr (zwei parallele Vorstellungen) und am 26. März ab 11.45 Uhr. Erwachsene sind dazu ebenfalls eingeladen. Anmeldung sind unter markus.kier@mettmann.de oder unter der Rufnummer 02104 980-425 möglich.

Zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und dem Eine Welt Netz NRW steht am 20. März ab 18 Uhr ein Film- und Diskussionsabend „Afro.Deutschland – Rassismus gestern und heute“ im Gemeindezentrum Freiheitstraße 19a auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Am 28. März wird im Mehrgenerationenhaus, Am Königshof 17-19, zum fünften Mal die Konzertreihe „Beats against racism“ veranstaltet. Junge Hip-Hop Musiker aus Mettmann und Umgebung wenden sich mit eigenen Texten und Ansprachen gegen Rassismus und setzen sich für Vielfalt und Toleranz ein.

Das Konzert wird von Jugendlichen selbst organisiert und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.