Ratinger Migranten-Vereine nähen Masken

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Die genähten Masken werden zum Selbstkostenpreis angeboten. Foto: pixabay
Die genähten Masken werden zum Selbstkostenpreis angeboten. Foto: pixabay

Ratingen. In Ratingen haben mehrere Migranten-Vereine Stoffmasken genäht, die nun zum Selbstkostenpreis erhältlich sind.  

Die Alltagsmasken aus Stoff gehören inzwischen zum normalen Bild in Geschäften, auf dem Wochenmarkt, in Bus und Bahn oder an Haltestellen. An all diesen Orten sind sie seit Montag Pflicht, und die Bürgerinnen und Bürger haben sich längst mit geeigneten Mund-Nase-Bedeckungen eingedeckt.

Um jedoch auch Nachfragespitzen abdecken zu können in Fällen, in denen Bürger sonst nicht wissen, wie sie an eine Maske kommen sollen, haben drei Migrantenvereine eine größere Menge an Alltagsmasken genäht und sie der Stadt zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Klaus Pesch freut sich über den Einsatz des alevitischen Kulturvereins, des türkisch-islamischen Kulturvereins DITIB sowie des Vereins Kontakt e.V. und lobt deren schnelle Arbeit. Gleiches gilt für den Caritasverband Mettmann, der mit ehrenamtlich engagierten Migrantinnen und Flüchtlingen bereits zu einem früheren Zeitpunkt Alltagsmasken für städtische Erzieherinnen und Erzieher genäht hatte.

Es handelt sich um funktionale Mund-Nase-Bedeckungen aus neutral gestaltetem Stoff, die wiederverwendbar sind. Sie sind zum Selbstkostenpreis von drei Euro in folgenden Geschäften erhältlich: Buchcafé Peter und Paula, Grütstraße 3-7, Bilici Schmuck, Oberstraße 19, Plan b Mode, Düsseldorfer Straße 7, Con Estilo Second Hand, Turmstraße 18,  Schmuckraum Goldschmiede, Marktplatz 11-13, Kochshop Ratingen, Bahnstraße 8.