Wülfrath: Häcksler-Aktion fand wieder statt

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Aus Ästen und Zweigen macht der Schredder
Aus Ästen und Zweigen macht der Schredder "Nahrung für den Garten". Foto: Lederer

Wülfrath. Am Samstag hat die gemeinsame Häcksler-Aktion der Wülfrather Ortsgruppe des  Bundes für Umwelt und Naturschutz, der Stadt und der Firma Drenker stattgefunden.

Es war Zeit, die letzten Arbeiten im Garten durchzuführen und damit den Herbst zu nutzen, um Bäume zu schneiden. „Die Zweige und Äste sollte man dann am besten im Garten lassen“, so Götz–Reinhardt Lederer von der Wülfather Ortsgruppe des Naturschutzbundes.  „Wenn sie zu sperrig sind, kann man sie schreddern. Das Häckselgut ist beste Nahrung für den Garten. Es kann Torf und Dünger vollständig ersetzen.“ Genau das wurde in Kooperation mit der Stadt und der Firma Drenker gemacht. Damit sind auch der Abtransport zur Sammelstelle entfallen.

Die Garten und Landschaftsbaufirma  kam mit einem Schredderfahrzeug direkt nach Hause. Gegen eine Kostenbeteiligung von 20 Euro lief der Häcksler bis zu 25 Minuten lang, „was bei der Leistungsfähigkeit des Geräts für einen normalen Garten genügt“, erklärt Lederer.

Da dieses Jahr besonders viel Schreddergut anfiel, hatte die Familie Singerhoff gleich zwei Termine festgemacht. Der große Haufen war aber schon nach einer halben Stunde gehäckselt.

„Im nächsten Frühjahr wird es erneut eine Schredderaktion geben“, kündigt Götz–Reinhardt Lederer an.