Bundestagsabgeordnete Noll ruft zur Rettung der Wälder auf

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Auch im Jahr 2019 fand eine Baum-Challenge statt. Foto: Büro Noll
Auch im Jahr 2019 fand eine Baum-Challenge statt. Foto: Büro Noll

Kreis Mettmann. Während der Pandemie suchten Bürgerinnen und Bürger bei Spaziergängen Ruhe und Erholung, meint die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll. Sie erklärt:

„Die Bundesregierung, insbesondere die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat in den letzten Monaten durch digitale Fachgespräche und digitale Aktionswochen auf die Bedeutung unserer heimischen Wälder hingewiesen. Gerade in dieser Pandemiezeit suchen noch mehr Bürgerinnen und Bürger bei langen Spaziergängen Ruhe und Erholung. Doch unsere Wälder sind aufgrund der Dürrejahre, die Schädlinge wie den Borkenkäfer begünstigt haben, gestresst. Die Wald- und Forstwirtschaft braucht daher unsere Hilfe.

Denn ein bewirtschafteter Wald leistet viel: Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützt den Boden, speichert und reinigt das Wasser, säubert die Luft, senkt COund liefert den wichtigen nachhaltigen Rohstoff Holz. Unser Wald ist ein Alleskönner! Auf unser Betreiben fließen 700 Mio. Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket in die Bereiche Wald und Holz.

Davon dienen 500 Mio. Euro der Unterstützung einer nachhaltigen Waldwirtschaft. 100 Mio. Euro fließen in ein Investitionsprogramm für Wald und Holz, das Forstbetrieben den Zugang zu moderner Technik erleichtern soll. Für die Modernisierung der Holzwirtschaft und zur Stärkung des klimafreundlichen Bauens mit Holz stehen die verbleibenden 100 Mo. Euro bereit. Zusammen mit den über 800 Mio. Euro Hilfen von Bund und Ländern für private und kommunale Waldeigentümer aus dem vergangenen Jahr belaufen sich die Mittel auf rund 1,5 Mrd. Euro. Das ist europaweit einzigartig!

Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger und Vereine auf, sich an lokalen Baumpflanzaktionen zu beteiligen. Wie zum Beispiel am 28. November in Langenfeld. An diesem Tag findet die zweite ‚Baumchallange‘ statt. Das städtische Klimaschutz-Team steht gibt dazu gerne Auskunft (klimaschutz@langenfeld.de | 02173/794 5307).“