Digitalisierung in Schulen: Video-Update für Distanzunterricht

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Gelernt wird in Corona-Zeiten vor allem vor und mit dem Computer. Foto: pixabay
Gelernt wird in Corona-Zeiten vor allem vor und mit dem Computer. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Am Donnerstag hat das Ministerium für Schule und Bildung das neue Videokonferenztool des Landes NRW vorgestellt. Darauf weisen die CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Schlottmann, Martin Sträßer und Dr. Christian Untrieser hin.

Das Tool wird in das Programm Logineo NRW integriert und allen staatlichen Schulen und privaten Ersatzschulen in NRW kostenlos zur Verfügung gestellt. „Die Lehrkräfte bekommen so die Möglichkeit, über einen sicheren und verschlüsselten Weg mit ihren Schülerinnen und Schülern zu interagieren“, so die CDU-Landtagsabgeordneten. Dies sei der nächste Schritt, um den digitalen Unterricht in NRW sicher weiterzuentwickeln und den aktuellen Distanzunterricht besser umzusetzen.

Die Videofunktion können Schulen über die Projektwebseite www.logineo.nrw.de freischalten. Dort kann zudem die Nutzung des Logineo-NRW-Messengers beantragt werden.

Auch die Förderung der Endgeräte mache Fortschritte, so der Hinweis der CDU-Abgeordneten. „Wir freuen uns, dass die kompletten 2,3 Millionen Euro für die Ausstattung der Lehrkräfte an staatlichen Schulen im Kreis Mettmann bewilligt sind.“ Für die Ausstattung von unterstützungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern stehen drei Millionen Euro zur Verfügung.

„Genehmigt sind hiervon bereits 76 Prozent, knapp 2,3 Millionen“, erklären Schlottmann, Sträßer und Untrieser. Die Mittel stammen aus Programmen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Zahlen zeigen, dass sowohl das Land, als auch die Kommunen, ihre Arbeit gemacht haben. Lieferengpässe sind der momentan hohen Nachfrage geschuldet.“

Der aktuelle Distanzunterricht verlange Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und auch Eltern viel ab, so die Abgeordneten: „Leider ist ein regulärer Unterricht zur Zeit aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen nicht möglich. Obwohl Schulen keine Hotspots sind, musste die Landesregierung zuletzt in Anbetracht der Entwicklung des Infektionsgeschehens auf Distanzunterricht umbestellen.“ Immer wieder werde um Entscheidungen gerungen und „dabei haben wir stets auch den Bildungsanspruch im Blick“.

Die nun angeschaffte digitale Ausstattung verbessere und vereinfache den Unterricht in den Schulen nachhaltig. Claudia Schlottmann, Martin Sträßer und Dr. Christian Untrieser: „Mit Hilfe der digitalen Infrastruktur sowie den Handreichungen für den Distanzunterricht kann das Lernen auf Abstand viel besser funktionieren. Wir schaffen damit die bestmögliche Lösung, um das Recht auf Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Schüler und Lehrkräfte vor einer Infektion zu schützen.“