Weitere Videoinstallation für die „Flow“-Ausstellung

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Banz & Bowinkel, Bodypainting, 2014. Foto: Banz & Bowinkel, 2021
Banz & Bowinkel, Bodypainting, 2014. Foto: Banz & Bowinkel, 2021

Ratingen. Das Museum Ratingen, Grabenstraße 21, zeigt derzeit die Ausstellung „Evangelos Papadopoulos – Flow“. Papadopoulos hat eine raumgreifende Skulptur geschaffen, die sich seit Beginn der Präsentation immer weiter ausbreitet.

Seine wachsende Installation tritt zudem nacheinander in einen Dialog mit digitalen Arbeiten anderer Künstler. Die Werke von Dennis Rudolph und Diane Edwards sind bereits in die Rauminstallation integriert. Ab Donnerstag, 14. Oktober, um 18 Uhr ist zusätzlich eine Videoarbeit von Banz & Bowinkel zu sehen. Wilko Austermann, Kurator der Ausstellung, stellt die neue künstlerische Position vor.

Guilia Bowinkel (1980 Mainz) und Friedemann Banz (1983 Düsseldorf) sind das Berliner Künstlerduo Banz & Bowinkel. Sie erforschen die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum und kreieren digitale Werke, die mit den Betrachtern interagieren. Der Computer dient dabei als interaktive Schnittstelle, an der Kunstwerke entstehen und rezipiert werden können.

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Für das Museum Ratingen wurde eine Videoarbeit aus der Serie „Bodypaintings“ ausgewählt, zu der fließende Körperbewegungen den Impuls gaben. Aufzeichnungen von menschlichen Bewegungen wurden mit Flüssigkeitssimulationen verbunden. Die sich daraus entwickelnden Farbgebilde zeichnen einzelne Bewegungsabläufe nach und bilden innerhalb der Ausstellung Analogien zu Papadopoulos‘ Installation „Flow“. .

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gilt die 3G–Regel: genesen, geimpft, getestet. Informationen gibt es auf der Homepage des Museums www.museum-ratingen.de.