Holzfällarbeiten an künftiger Trasse des Radschnellwegs Ruhr

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Blätter liegen auf einem Radweg. Foto: pixabay/Symbolbild
Blätter liegen auf einem Radweg. Foto: pixabay/Symbolbild

Essen. Die Straßen-NRW-Regionaniederlassung Ruhr beginnt am Mittwoch, 2. Februar mit Holzfällarbeiten auf einem Teilabschnitt der künftigen Trasse des Radschnellweges Ruhr (RS1) in Essen.

Bis zum Ende der Gehölzpflegeperiode Ende Februar wird auf der 1,8 Kilometer langen Strecke zwischen L643 (Rotthauser Straße) und B227 (Hattinger Straße) vorwiegend Strauchwerk entfernt. Diese Arbeiten seien notwendig, um das künftige Baufeld vorzubereiten, so der Landesbetrieb Straßenbau.

Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten werden zudem noch eine detaillierte Vermessung sowie die Untersuchung des Baugrunds erfolgen. „Sowohl während der vorbereitenden Maßnahmen als auch während der eigentlichen Bautätigkeiten wird eine Umweltbaubegleitung durch ein externes Fachbüro durchgeführt, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Arten- und Gewässerschutz zu gewährleisten“, hieß es- „Bei im Vorfeld erfolgten Kartierungen wurden vor allem sogenannte Pioniergehölze wie Brombeeren festgestellt, die sich seit der Stilllegung der ehemaligen Bahntrasse auf den Flächen angesiedelt haben“.

Der RS1 wird künftig als Radschnellverbindung des Landes Nordrhein-Westfalen auf einer Länge von etwa 114 Kilometer die Städte Moers, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen und Hamm miteinander verbinden. Für den Bau des RS1 werden insbesondere stillgelegte Bahntrassen genutzt, die bereits beste Voraussetzungen für eine Radschnellwegtrasse bieten.

Der RS1 ist bereits auf rund 15 Kilometern zwischen Mülheim an der Ruhr und Bochum befahrbar. Im Jahr 2022 beginnen Bauarbeiten voraussichtlich an den Abschnitten Mülheim a.d. Ruhr, Essen und Bochum. Die weiteren Abschnitte des RS1 befinden sich in unterschiedlichen Stadien des Planungsprozesses.