Kreis Mettmann schickt Hilfsgüter ins Kriegsgebiet

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Kisten mit Hilfsgütern stehen bereit. Foto: Kreis Mettmann
Kisten mit Hilfsgütern stehen bereit. Foto: Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. An der vom Evangelischen Krankenhaus Mettmann koordinierten Hilfsaktion zur Bereitstellung von medizinischem Material für die Ukraine und die Grenzregionen hat sich auch der Kreis Mettmann beteiligt.

Das Amt für Bevölkerungsschutz und die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe haben aus ihren Beständen diverse Materialien zusammengestellt, die hier für den Moment entbehrlich sind, im Krisengebiet jedoch dringend benötigt werden. Die Gebinde umfassen u.a. Schutzmasken, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Verbandmaterial, steriles OP-Material, Spritzen, Kanülen, Beatmungsmasken, sterile Einweg-Babyflaschen, Stethoskope, Blutzucker-Messgeräte und auch einen Defibrillator.

Durchgeführt wird der weitere Transport durch Helfer der Ukrainisch-Katholischen Gemeinde in der Heilig-Geist-Kirche in Düsseldorf in enger Abstimmung mit dem Konsulat der Ukraine. Anschließend erfolgt die Verteilung an die verschiedenen Hilfslager an der Grenze zur Ukraine. Von dort aus gehen die Spenden dann dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.