Ratinger wollte Rendez-vous mit Marlene Dietrich: Die Antwort überrascht

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Michael Baaske mit einem
Michael Baaske mit einem "Bruchteil" seiner Sammlung über Marlene Dietrich. Foto: Baaske

Ratingen. Am 6. Mai jährt sich der Todestag von Marlene Dietrich zum 30. Mal. In Ratingen gibt es einen großen Fan der einstigen Hollywood- und Stilikone.

Michael Baaske aus Ratingen hat im Laufe der Jahre eine Sammlung über die einst für einen Oscar nominierte deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin angehäuft. „Der Todestag ist ein Grund für mich, noch einmal meine Sammlung zu sichten“, meint Baaske mit Blick auf den 6. Mai. An jenem Tag des Jahres 1992 starb Marlene Dietrich in Paris.

Einige Fotos von Michael Baaske zeigen seine Sammlerstücke, das sei allerdings lediglich ein Bruchteil des Gesamtwerks.

Es blieb bei einem Versuch: Die Anfrage für eine Rendez-vous lehnt Marlene Dietrich ab. Foto: Baaske
Es blieb bei einem Versuch: Die Anfrage für ein Rendez-vous lehnte Marlene Dietrich ab. Foto: Baaske

„Zahlreiche Objekte und Accessoires, Schellack- und Vinylplatten, Filmplakate, Marlene in Bronze oder auf Porzellan, Primär- und Sekundärliteratur befinden sich in Kisten“, so Baaske. Mit dabei seien rund 220 handsignierte Autogrammkarten und Fotos.

Kleine Geschichte weiß der Ratinger genug zu erzählen: „In den 1980er Jahren verband mich mit Marlene Dietrich ein mehrjähriger Briefwechsel“, meint Baaske. Als er sie einmal um ein Rendez-vous bat, habe er postwendend eine „schnippische Antwort“ bekommen.

Von der Illustrierte „Stern“ erhielt Baaske aus dem Archiv eines der letzten Originalfotos von Marlene Dietrich, das 1973 entstanden war. Danach zog sich die Schauspielerin in ihre Pariser Wohnung an der noblen Avenue Montaigne zurück.

Baaske: „Großer Fan von Marlene war übrigens auch Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt, was er mir einmal in einem persönlichen Schreiben mitgeteilt hat“.