Weitere Betrugstaten per WhatsApp: Polizei warnt

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Diese oder ähnliche Nachrichten nutzen Betrüger, um an Geld zu gelangen. Foto: Polizei/Symbolbild
Diese oder ähnliche Nachrichten nutzen Betrüger, um an Geld zu gelangen. Foto: Polizei/Symbolbild

Heiligenhaus/Hilden. Nach Angaben der Polizei sind in den vergangenen Tagen mehrere Seniorinnen und Senioren im Kreis Mettmann von Betrügern über WhatsApp kontaktiert und um mehrere Tausend Euro betrogen worden.

Eindringlich warnt die Polizei vor der Betrugsmasche, bei der Täter den Messengerdienst WhatsApp nutzen, um an an Geld zu gelangen. Die Behörde berichtet von zwei weitere Fällen, die sich im Kreis Mettmann ereignet haben. Demnach hat am Dienstag ein 83-Jähriger aus Hilden von Unbekannten gegen 22 Uhr eine Nachricht erhalten.

„Die Betrüger gaben sich im weiteren Chatverlauf als seine Tochter aus, die dringend zwei Überweisungen tätigen müsse, die sie aktuell aber nicht selbst durchführen könne“, so die Polizei zum Tatablauf. Der 83-Jährige überwies mehrere Tausend Euro an ein ihm unbekanntes Bankkonto. Erst am Folgetag fiel der Betrug auf, als der Mann mit seiner Tochter Kontakt aufgenommen hatte. Er erstattete eine Anzeige.

Auch in Heiligenhaus kam es zu einer Betrugstat mit ähnlichem Ablauf: Eine 78-Jährige erhielt von Betrügern per WhatsApp am Mittwoch gegen 11.35 Uhr eine Nachricht, ebenfalls von ihrer angeblichen Tochter. Sie habe eine neue Nummer und könne sich nicht online in ihr Bankkonto einloggen.

„Die Betrüger baten um die Begleichung einer Rechnung“, so die Behörde. Die Heiligenhauserin habe daraufhin über Tausend Euro überwiesen. Später nahm sie Kontakt zu ihren Angehörigen auf, wodurch der Betrug aufflog.

Die Polizei warnt: „Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie Nachrichten von unbekannten Handynummern bekommen und sich Personen als Angehörige ausgeben. Kontaktieren Sie in solchen Fällen immer ihre Familie unter den Ihnen bekannten Nummern. Sprechen Sie auch mit älteren Menschen in ihrem Umfeld über diese und andere Betrugsmaschen.“