Langenfeld: Schlag gegen organisierte Drogenkriminalität

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Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild
Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild

Essen/Langenfeld. Am Dienstagmorgen hat die Polizei Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle im Zuge eines Schlages gegen die organisierte Drogenkriminalität vollstreckt. Zu einem Einsatz kam es dabei auch in Langenfeld. 

Wie die Essener Polizei berichtet, gingen Beamte in Essen, Gelsenkirchen, Langenfeld, Rheinberg und Heinsberg gegen Verdächtige vor. Man haben „umfangreiches Beweismaterial für ein Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen“ sicherstellen können, so die Essener Behörde.

Vier Personen seien festgenommen worden, drei davon aufgrund von erwirkten Haftbefehlen. Eine vierte Person ist heute dem Haftrichter vorgeführt worden; auch insoweit wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

In Essen stellten die Kriminalisten knapp 80 Kilogramm Marihuana sowie knapp 70.000 Euro Bargeld sicher. Auf eine Marihuana-Plantage, dessen knapp 40 Kilogramm schwerer Ertrag bereits abgeerntet und vor Ort zum Trocken aufgehängt worden war, trafen die Polizisten in Heinsberg. In Rheinberg entdeckten sie eine scharfe Schusswaffe sowie umfangreiches Equipment für den Aufbau einer neuen Hanfplantage.

„Die Ermittlungen richten sich gegen eine Tätergruppe, die aus Deutschen und Tatverdächtigen aus verschiedenen Staaten des westlichen Balkans besteht“, berichtet die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.