Ab 11 Uhr: Alarm-Proben im Kreis Mettmann

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Ab 11 Uhr startet das Sirenengeheul. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
Ab 11 Uhr startet das Sirenengeheul. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus

Kreis Mettmann. Beim landesweiten Sirenen-Probealarm werden am 8. September auch im Kreis Mettmann die Signale zur Warnung und Entwarnung ausgelöst. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Ab 11 Uhr werden demnach mit jeweils fünfminütiger Pause die Signale Entwarnung, Warnung und erneut Entwarnung zu hören sein. Dabei heulen erstmals auch neue Hochleistungssirenen auf, welche derzeit im Kreisgebiet verbaut werden und die teilweise aus den 1960er Jahren stammenden Anlagen ersetzen.

Die Arbeiten zur Modernisierung des bestehenden Sirenennetzes im Kreisgebiet werden noch einige Monate in Anspruch nehmen, weshalb beim Probealarm am Donnerstag noch keine flächendeckende Warnung möglich ist. Durch Verzögerungen in den Lieferketten konnte der Ausbau noch nicht in dem Umfang erfolgen, wie es der Zielvorstellung des Kreises Mettmann und der kreisangehörigen Städte entspricht. Beim für den drei Monate später vorgesehenen bundesweiten Warntag am 8. Dezember soll aber der Großteil der neuen Sirenen funktionstüchtig sein. Geplant ist, dass im Dezember erstmals auch das Warnmedium Cell Broadcast in einer Testphase vorgestellt wird.

Am 8. September löst die Kreisleitstelle um 11 Uhr das erste Signal aus. Dann ist ein einminütiger Dauerton zu hören, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, welches bei einem Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 11.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Das Land NRW wird zudem eine Mitteilung über die Warn-Apps wie Nina und Katwarn veröffentlichen.

Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Bei akuten Gefahren werden über Hörfunk (Radio Neandertal und WDR 2) sowie über die Warn-Apps Informationen und Verhaltenshinweise gegeben. Die Notrufnummern 110 und 112 sind nur in Notfällen zu wählen.